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Drei Erstaufnahmeeinrichtungen in Kassel schließen: Oberbürgermeister und Stadtkämmerer danken Helferinnen und Helfern für engagierten Einsatz

25. April 2016. Die Ankündigung des Landes Hessen, in Kassel drei Erstaufnahmeeinrichtungen zu schließen, nutzen Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtkämmerer Christian Geselle, um lobende Worte an die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu richten. Hilgen: „Sie haben sich mit unermüdlichem Einsatz zum Wohl von Menschen in Not engagiert. Bewahren Sie sich Ihre Solidarität und Menschlichkeit – diese Tugenden sind etwas Kostbares. Davon kann unsere Stadt nicht genug haben. Herzlichen Dank für Ihr großes Engagement.“

Stadtkämmerer und Sozialdezernent Geselle ergänzte: „Ich bin Ihnen sehr dankbar für dieses große Maß an Hilfsbereitschaft und hoffe, dass Sie Kassel mit Ihrem außergewöhnlichem Engagement und Ihren guten Ideen auch weiterhin erhalten bleiben.“ In Kassel leben derzeit rund 2.200 Geflüchtete in städtischen Gemeinschaftsunterkünften sowie in eigenen Wohnungen im gesamten Stadtgebiet. Geselle: „Das entstandene Netz der Solidarität und die Unterstützung der Ehrenamtlichen werden daher nach wie vor gebraucht.“ Den Geflüchteten bei der Integration zu helfen, seien die großen Aufgaben der Zukunft.

Oberbürgermeister Hilgen betonte, dass viele Kasselerinnen und Kasseler sich in den vergangenen Monaten dafür eingesetzt haben, Geflüchteten in der Zeit des ersten Ankommens in Deutschland eine Orientierung zu geben, ein erstes „Schön, dass Sie da sind!“ auszusprechen. Hilgen dankte auch den Anwohnern der Flüchtlingseinrichtungen für deren Geduld, Toleranz und Verständnis.

Unter www.engagement.kassel.de finden Interessierte Informationen, wie sie helfen können sowie die Kontaktdaten der entsprechenden Ansprechpartner.

Einen Überblick darüber, wo ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Kassel nach wie vor dringend nötig ist, gibt auch die Internetseite des Kasseler Freiwilligenzentrums www.freiwillig-in-kassel.de. Kontakt zur persönlichen Beratung: Juliane Waldrich, Spohrstraße 5, 34117 Kassel, Telefon 102425, Mail jw@freiwilligenzentrumkassel.de.

Drei beispielhafte Angebote, die momentan Unterstützung benötigen, werden hier kurz vorgestellt:

1. Alltagsbegleiter – Ein Projekt von piano e.V. Wenn Flüchtlinge ihre erste eigene Wohnung in Kassel bekommen, ändert sich für sie noch einmal grundlegend alles. Die Herausforderungen sind mannigfaltig: Wie sind die Regeln des Zusammenlebens im Mietshaus, wo sind die nächsten Einkaufsmöglichkeiten, wie lerne ich die Nachbarn kennen? Um die Menschen mit all diesen Fragen nicht allein zu lassen, suchen wir AlltagsbegleiterInnen. Freiwillige, die in Zweierteams eine zeitlich begrenzte Patenschaft für Neumieter der GWG übernehmen und ihnen helfen, sich zu orientieren, erste Kontakte zu knüpfen und sich gut einzuleben.

Kontakt: Ylva von Löhneysen, Neue Fahrt 2, 34117 Kassel, Telefon 93004288, Mail loehneysen@piano-kassel.de.

2. Berufspatenprojekt der Jugendberufshilfe in Stadt und im Landkreis Kassel Im Rahmen von Berufspatenschaften unterstützen berufserfahrene Freiwillige junge Flüchtlinge im Alter von 18 bis 25 Jahren bei der sozialen und beruflichen Integration, die in Stadt oder im Landkreis Kassel wohnen. Im Besonderen geben die Freiwilligen Hilfestellungen beim Erreichen eines Schulabschlusses, bei der Berufswahl und der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Interessierte Freiwillige erhalten eine Erstqualifikation und können in einer Praxisgruppe zusätzlich interkulturelle Fragestellungen besprechen. Während der Berufspatenschaft berät und unterstützt eine Fachkraft der Jugendberufshilfe die Freiwilligen bei Fragen. Die Freiwilligen arbeiten eng zusammen mit Lehrkräften der Berufsschule und Ausbildungsbetrieben. Eine Berufspatenschaft umfasst einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten mit wöchentlichen Treffen von ein bis zwei Stunden.

Kontakt: Ulrike Beutnagel, Kulturbahnhof/Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, Telefon 1003 1544, Mail ulrike-beutnagel@landkeiskassel.de.

3. "Come together" - Begegnungscafé für Flüchtlinge und Einheimische, Kassel Forstfeld Wir wollen Gelegenheit bieten, miteinander in Kontakt zu kommen und sich kennen zu lernen. An verschiedenen Tischen gibt es Gespräche und Austausch, Unterhaltung und Spiel und bei Bedarf auch Informationen. Alles wird begleitet von einem Sprachtraining. Das Begegnungscafé der Ev. Trinitatisgemeinde Kassel befindet sich in der Immanuelkirche und ist jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Kontakt: Reinhard Burtzlaff, Wißmannstraße 66 A, 34123 Kassel, Telefon 20159395, Mail Reinhard.burtzlaff@googlemail.com.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Sascha Stiebing



Stadt Kassel
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Pressesprecher Ingo Happel-Emrich

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