19. Mai 2016. Weltweit wird am Sonntag, 22. Mai 2016, der 39. Internationale Museumstag begangen Unter dem diesjährigen Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ findet auch in den Kasseler Museen ein vielfältiges Programm mit Aktionen statt, die spannende Entdeckungen, neue Erkenntnisse und nicht zuletzt abwechslungsreiche Unterhaltung versprechen.
Die Häuser der Museumslandschaft Hessen Kassel, das Naturkundemuseum, das Museum für Sepulkralkultur, das Spohr Museum, das Henschel-Museum und das Kasseler Bädermuseum im Kurbad Jungborn präsentieren Highlights aus ihren Sammlungen und Ausstellungen. Im Stadtmuseum, dass am 18, Juni eröffnet, kann im Geschichtsturm die Eberth-Ausstellung besucht werden.
Der Eintritt in den teilnehmenden Häuser sowie die Teilnahme an den Veranstaltungen ist am Internationalen Museumstag frei. Er steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates, Stanislaw Tillich.
Programm
Naturkundemuseum, Steinweg 2, 10 bis 18 Uhr
10 bis 18 Uhr: Urzeit-Rallye
Spannende Reise durch verschiedene Abschnitte der Naturgeschichte. Riesige Zeiträume werden in Relation gesetzt und auf unsere heutige Wahrnehmung projiziert. Man erkennt die Winzigkeit unseres eigenen Zeitfensters in der Naturgeschichte und die Verantwortung, die Erde auch für die nächsten Jahrmillionen als Lebensgrundlage für die Menschheit zu erhalten.
11 bis 12 Uhr: Wüste, Eiszeit und Meeresüberflutungen
Familienführung durch die naturgeschichtliche Ausstellung im Naturkundemuseum. Das Stückchen Erdkruste, auf dem sich unser heutiges Nordhessen befindet, hat im Verlauf der letzten 600 Millionen Jahre eine viele tausend Kilometer lange Reise hinter sich. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Tiere und Pflanzen, die einst in unserer Gegend heimisch waren. (N.N.)
14 bis 16 Uhr (in Kooperation mit dem Stadtmuseum): Wie ein Landgraf den Grundstein für eine kulturbewusste Bürgerschaft legte
Besuch der historischen Abteilung im Naturkundemuseum im Ottoneum und Gang zum Stadtmuseum mit Klaus Wölbling
Landgraf Moritz ließ Anfang des 17. Jahrhunderts das erste Theatergebäude auf dem Kontinent errichten – das Ottoneum. Unter Landgraf Karl entwickelte sich daraus ein Ort der Wissenschaft und Kultur. Landgraf Friedrich II. holte namhafte Wissenschaftler an seine Stätten der Forschung und präsentierte im neu errichteten Fridericianum seine kulturellen und wissenschaftlichen Schätze. Die im 19. Jahrhundert zu Reichtum und politischer Macht gekommene Bürgerschaft erbaute mit dem städtischen Kulturhaus einen Stein gewordenen Ausdruck ihres kulturellen Selbstbewusstseins.
Stadtmuseum, Ständeplatz 16, 12 bis 17 Uhr
14 Uhr: ZEITBilder – Acht Jahrzehnte Foto Eberth Kassel
Führung mit Margret Baller: Die gemeinsame Sonderausstellung von Stadtarchiv und Stadtmuseum zeigt über 240 Bilder der traditionsreichen Kasseler Fotografenfamilie Eberth. Neben einigen der populären Fotos von Carl Eberth werden auch viele unbekannte Bilder gezeigt, um die ganze Bandbreite des fotografischen Werks der Eberths darzustellen.
14 bis 16 Uhr (in Kooperation mit dem Naturkundemuseum): Wie ein Landgraf den Grundstein für eine kulturbewusste Bürgerschaft legte
Rundgang vom Ottoneum zum Stadtmuseum mit Klaus Wölbling. Treffpunkt: vor dem Ottoneum (Naturkundemuseum). Landgraf Moritz ließ Anfang des 17. Jahrhunderts das erste Theatergebäude auf dem Kontinent errichten – das Ottoneum. Unter Landgraf Karl entwickelte sich daraus ein Ort der Wissenschaft und Kultur. Landgraf Friedrich II. holte namhafte Wissenschaftler an seine Stätten der Forschung und präsentierte im neu errichteten Fridericianum seine kulturellen und wissenschaftlichen Schätze. Die im 19. Jahrhundert zu Reichtum und politischer Macht gekommene Bürgerschaft erbaute mit dem städtischen Kulturhaus einen Stein gewordenen Ausdruck ihres kulturellen Selbstbewusstseins.
Die Führung zeigt beispielhaft in der historischen Abteilung des Naturkundemuseums, am Fridericianum und mit dem Stadtmuseum die kulturelle Entwicklung Kassels von den Anfängen bis hin zur kulturellen Metropole der Gegenwart.
Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25-27, 10 bis 17 Uhr
Dauerausstellung „leben, sterben, bestatten, trauern“
Das Museum für Sepulkralkultur ist deutschlandweit einzigartig und beschäftigt sich mit den Themen leben, sterben, bestatten, trauern. Kein leichtes Thema: wie gehen wir mit dem Tod um, wie wollen wir sterben und was bleibt am Ende? Fragen, die heute viele bewegen und weitverbreitet diskutiert werden. Auf einem Rundgang oder mit einer Führung erfahren Sie mehr über die aktuellen Tendenzen und zukunftsweisenden Entwicklungen, Sie finden Zeugnisse früherer Epochen und Einblicke in andere Kulturen (multikulturelles Bestattungswesen).
Sonderausstellung „Einer geht noch - Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod“
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Caricatura Kassel. In der Ausstellung widmen sich 33 Cartoonisten in ihren Werken dem, was uns alle erwartet. Sie nehmen den Kampf gegen das Unausweichliche auf – denn eines ist gewiss: Sobald man über etwas lachen kann, verliert es Stück für Stück seinen Schrecken. „Einer geht noch“ zeigt, dass es durchaus möglich ist, über die ernsteste Angelegenheit der Welt zu lachen, und gibt auch gleich die Anleitung dazu.
Sonderführungen
10 Uhr, „Kurioses und Komisches im Museum für Sepulkralkultur“, Gerold Eppler, stellvertretender Direktor und Museumspädagoge
11 Uhr, "Raus in die Natur". Vom Grab als Wald und Bienenweide. Dagmar Kuhle, Landschafts- und Freiraumplanerin
Spohr Museum, KulturBahnhof Südflügel, Franz-Ulrich-Straße. 6, 10 bis 17 Uhr
11 Uhr, „Wer war Louis Spohr”, Familienführung mit Dr. Karl Traugott Goldbach
14 Uhr, „... und hinfliegen zu können, wohin ich will”, Führung durch die aktuelle Wechselausstellung mit Dr. Karl Traugott Goldbach
16 Uhr, „Von Holz und Schallwellen”, Familienführung mit Dr. Karl Traugott Goldbach
Kasseler Bademuseum im Kurbad Jungborn, Sternstraße 20, 10 bis 18 Uhr, Führungen um 11, 14.30 und 17.30 Uhr durch die Ausstellung
Henschel-Museum, Wolfhager Straße 109 – Werk Rothenditmold – Eingang Werktor – Gebäude R 11 -, 11 bis 17 Uhr
Familie Henschel, das Leben und das Wirken der sechs Generationen in Kassel. Vom “DRACHE” zum “Transrapid”. Die Henschel-Industrie- und Lokomotiven-Geschichte selbst erleben, ein Rundgang von 1777 bis heute. Durchgehende Filmvorführung von historischen Henschel-Industrie- und Werbefilmen.
Museum Schloss Wilhelmshöhe (Antikensammlung und Gemäldegalerie Alte Meister, Sonderausstellung »Zwischen Aufklärung und Romantik. Zeichnungen aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt zu Gast in Kassel«)
15 Uhr, Ausstellungsrundgang »Zwischen Aufklärung und Romantik« mit Gunhild Kühlewind-Lüling
16 Uhr, Mit Präzision die Seele erfassen mit Dr. Vera Leuschner
16 Uhr, Meisterwerke erleben mit Katrin Scharfenbaum
Weißensteinflügel im Schloss Wilhelmshöhe
10 bis 17 Uhr, stündlich Führungen durch das Schlossmuseum (letzte Führung 16 Uhr)
12 Uhr, Heute bin ich... prächtig und schmücke mich mit Johanna Günnel und Karina Chernenko
Bibliothek im Kirchflügel von Schloss Wilhelmshöhe, Treffpunkt Pforte, 14 Uhr, »Die Museumsbibliothek in der Kasseler Kulturlandschaft – Wozu? Weshalb? Warum?«
Löwenburg, 10 bis 17 Uhr, stündlich Führungen durch das Schlossmuseum (letzte Führung 16 Uhr)
Neue Galerie, Sonderausstellung »Die Sprache der Malerei. Hubertus Giebe« / »Schöner Schein! und Sonderausstellung Luxustapeten des Historismus von Paul Balin«
11 Uhr, Heute bin ich... kreativ und drucke prunkvolle Tapeten mit Sabine Buchholz und Anna Henze
14 Uhr, Hubertus Giebe. Ein Dresdner Maler mit Linnea Streit
15 Uhr, Von Paul Baum bis Fritz Winter - Kasseler Kunstprofessoren in der Neuen Galerie mit Linnea Streit
15 Uhr, Ausstellungsrundgang »Schöner Schein!« mit Dr. Karin Mayer-Pasinski
16 Uhr, »Mit Künstlern Kunst entdecken« - Anjelika Spöth und Künstler des Galeriefestes führen durch die Ausstellung
Orangerie, Astronomisch Physikalisches Kabinett mit Planetarium, 15 Uhr, Experimente mit dem Sonnenfeuer: Spiel mit Brennspiegeln und -linsen mit Fabian Plag
Orangerie, Marmorbad, 11 Uhr, Unendliche Verwandlungen mit Birgit Wetzka
14.30 Uhr, Unendliche Verwandlungen mit Birgit Wetzka
Schloss Wilhelmsthal bei Calden, 14.30 Uhr,“ Heute bin ich... adelig und stolziere im Schloss“ mit Christiane Metz
Schloss Friedrichstein in Bad Wildungen, 11.30 Uhr, »Augen auf im Schloss!« – eine Jagd nach Antworten mit Asnata Gerzen
14.30 Uhr, Führung durch das Schloss Friedrichstein mit Werner Möller
Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Petra Bohnenkamp
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de
Pressesprecher Ingo Happel-Emrich
Kassel und die Region im Internet: www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle der documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie auch Mitteilungen weiterer Pressestellen abonnieren, Ihr Interessenprofil verwalten oder sich ganz aus dem Verteiler löschen.