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Autorinnenlesung „Notre Dame de Dada: Luise Straus“

01. September 2016.

Eva Weissweiler liest am Montag, 12. September, ab 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Rathaus aus ihrem Buch „Notre Dame de Dada: Luise Straus - das dramatische Leben der ersten Frau von Max Ernst“.

Der Kunstwelt ist sie bekannt als erste Frau des Malers Max Ernst, als Muse der Dadaisten und Surrealisten. Doch Luise Straus-Ernst, 1893 als Tochter einer jüdischen Fabrikantenfamilie in Köln geboren, war viel mehr: Kunsthistorikerin, Verfasserin von Kurzgeschichten, Reportagen, Romanen und Rundfunkautorin der ersten Stunde.

Die Wohnung von Luise Straus-Ernst und Max Ernst am Kaiser-Wilhelm- Ring 24 wurde zum Zentrum der Dada-Bewegung in Köln. 1933 floh Luise Straus-Ernst vor den Nationalsozialisten nach Paris. Nach der Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg wartete sie jahrelang vergeblich auf das versprochene Ausreisevisum in die USA. Im Juni 1944 erfolgte ihre Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz, wo sie kurz nach ihrer Ankunft ermordet wurde.

Eva Weissweiler ist ihren Spuren nachgegangen und hat Leben und Werk dieser faszinierenden Frau neu entdeckt. Die Autorin, geboren 1951 in Mönchengladbach, studierte Musikwissenschaft und Germanistik. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Filmautorin in Köln. Neben den Romanen „Gejagt von der Liebe“ und „Der Sohn des Cellisten“ hat sie Bücher über Clara Schumann, Jenny Marx (jüngste Tochter von Karl Marx), Friedelind Wagner, Wilhelm Busch und die Familie Freud veröffentlicht.

Die Lesung ist eine Kooperation des Evangelischen Forums, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Stadtbibliothek Kassel.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser



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