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„Mein Kassel – Mein Zuhause“: Initiative zur Einbürgerung beginnt

29. September 2016. Die Stadt Kassel möchte künftig mehr Menschen für eine Einbürgerung gewinnen. Die ersten der infrage kommenden Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erhalten ab Anfang Oktober ein persönliches Anschreiben von Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Rund 1200 Briefe werden zunächst im Stadtteil Mitte per Post zugestellt. In den kommenden drei Jahren sollen etwa 17.000 Menschen im gesamten Kasseler Stadtgebiet damit erreicht werden. Angeschrieben werden jene Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft, die möglicherweise die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen. Die Kasseler Einbürgerungsinitiative wird vom Land Hessen im Rahmen des WIR-Programms bis zum Jahr 2019 als innovatives Projekt gefördert.

Mit seinem Brief möchte Oberbürgermeister Hilgen bei dem Personenkreis, der seit mindestens acht Jahren rechtmäßig und ununterbrochen seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, Interesse für eine Einbürgerung wecken. So schreibt Hilgen: „Mit der deutschen Staatsbürgerschaft drücken Sie aus: Ich lebe gerne in Deutschland und in Kassel, ich möchte hier bleiben. Ich will Sie daher heute ausdrücklich ermuntern, diese Gelegenheit zu nutzen und Ihre Einbürgerung zu beantragen.“

Dem Schreiben beigefügt ist zudem ein Informationsblatt, in dem die wichtigsten Fragen zu Voraussetzungen und Vorteilen einer Einbürgerung sowie dem Verfahren selbst kurz und verständlich beantwortet werden. Der Leiter der Abteilung Standesamt, Frank Müsken, erklärt: „Für eine Einbürgerung sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. Interessenten können jederzeit einen Beratungstermin mit uns vereinbaren. Wir können dann prüfen, ob eine Einbürgerung möglich ist.“

Personen, die vor diesem Schritt Hemmungen haben, können sich von ehrenamtlichen Einbürgerungsbegleiterinnen oder –begleitern unterstützen lassen. Einige der Begleiter haben das Einbürgerungsverfahren bereits durchlaufen, stehen jetzt bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite und helfen bei Verständnisschwierigkeiten. Müsken: „Wir stellen gern einen Kontakt zu den ehrenamtlichen Einbürgerungsbegleitern her. Darüber hinaus sind wir auch dankbar, wenn sich weitere Personen melden und als Begleiter tätig sein wollen.“

Erste Informationen zum Thema Einbürgerung, Beratungstermine sowie Kontaktdaten gibt es auf der städtischen Internetseite unter http://stadt.serviceportal-kassel.de/einbuergerung oder über die Behördentelefonnummer 115. Fragen zum Thema Einbürgerungsbegleiter beantwortet das Zukunftsbüro, Tel. 787-2405, E-Mail zukunftsbuero@kassel.de.



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