24. November 2016. Da staunten die Schüler und Lehrer des Kasseler Goethe-Gymnasiums nach den Sommerferien dieses Jahres nicht schlecht: Der ehemals komplett mit Asphalt versiegelte Schulhof hat ein neues Gesicht. In nur kurzer Bauzeit war es gelungen, die Ergebnisse aus dem Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung der Schulhof-Fläche und den Planungsentwürfen in die Tat umzusetzen.
„Die Förderung durch das Programm Soziale Stadt hat es ermöglicht, den schulhof umfassend zu sanieren. Mit Beteiligung der Schüler, Lehrer und Hausmeister der Schule wurde der Schulhof komplett neu gestaltet“, berichtete Stadtbaurat Christof Nolda. „Besonders freut mich, dass eine Idee der Schüler und Lehrer - drei Podeste, die als Bühne oder Sitzmöbel nutzbar sind - in der Gestaltung verwirklicht werden konnte“.
Mit viel Engagement hatte sich eine eigens dafür gegründete Arbeitsgruppe aus Schülern, Lehrern und Hausmeistern mit den Plänen für die Umgestaltung des Schulhofes beschäftigt. Vor Baubeginn wurden die Entwürfe in der Arbeitsgruppe vorgestellt und gemeinsam mit dem von der Stadt Kassel beauftragten Planungsbüro diskutiert.
Auch wenn nicht alle Wünsche und Ideen der Arbeitsgruppe realisiert werden konnten, so ist doch ein moderner, rund 2000 Quadratmeter großer Schulhof entstanden. Der Hauptwunsch Schüler und Lehrer, dass die triste Fläche aufgelockert wird und es eine Art Bühne gibt, wurde erfüllt. Drei Podeste, die künftig sowohl als Bühne als auch als Sitzmöbel nutzbar sind wurden auf dem Hof des Goethe-Gymnasiums angelegt. Zudem sind neben einem neuen Asphaltbelag auch neue Fahrradständer, Sitzbänke mit Holzauflage und Mülleimer aufgestellt worden. Ein neuer Zaun umgrenzt den Schulhof. Und es wurde eine Hecke und ein weiterer Baum gepflanzt. Vorab wurden die Schulpavillons, die vor 52 Jahren als Provisorium aufgestellt wurden und nicht mehr nutzbar waren, abgerissen. Dadurch konnte die neu entstandene Fläche von rund 280 Quadratmetern mit in die Planung einbezogen werden.
Der Umbau des Schulhofs wurde gefördert im Rahmen der Umsetzung des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt – Investitionen im Quartier. Aus der Städtebauförderung und dem städtischen Haushalt wurden der Beteiligungsprozess, die Planung und der Umbau in Höhe von insgesamt rund 410.000 Euro finanziert.
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