20. Dezember 2016. Die Vielfalt der gärtnerischen Aufgaben kennen lernen können jetzt fünf Flüchtlinge aus Afghanistan, Iran und dem Irak. Sie helfen den Mitarbeitern des städtischen Umwelt- und Gartenamtes bei der Grünpflege im Park Schönfeld. Neben praktischen Erfahrungen lernen sie dabei auch das Berufsbild des Gärtners im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau kennen. Dieses bietet eine breit angelegte Ausbildung und die Möglichkeit, sich später für einen Aufgabenbereich zu spezialisieren. Möglich gemacht wird dieses Integrationsprojekt durch das Umwelt- und Gartenamt sowie die Kommunale Arbeitsförderung der Stadt Kassel.
Die Flüchtlinge entfernen Laub und wilde Gehölzsämlinge, sie schneiden Sträucher und erledigen kleinere Unterhaltungsarbeiten an den Wegen im Park Schönfeld. Betreut werden sie dabei von einem Fachanleiter im Garten- und Landschaftsbau. Die Mitarbeiter des Umwelt- und Gartenamtes freuen sich über diese Unterstützung. Denn der bei den Kasselerinnen und Kasselern als Naherholungsgebiet sehr beliebte Park Schönfeld ist ein Gartendenkmal, das aufgrund seines Geländes, der vielen Wege und Wasserflächen sowie der üppigen Gehölzflächen einen hohen Pflegeaufwand erfordert. Entsprechend positiv wurden die aus Afghanistan, Iran und Irak stammenden Flüchtlinge begrüßt. Dieser erste, etwa dreimonatige Abschnitt des Projektes hat Anfang November begonnen. Parallel nehmen die Flüchtlinge an einem Sprachkurs teil, in dem sie Deutsch lernen.
Geplant ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Integrationsprojektes Anfang 2017 entsprechend ihrer Vorkenntnisse und Interessen in einzelne Teams des Umwelt- und Gartenamtes zu integrieren. Dadurch sollen sie ihre bis dahin erworbenen Kenntnisse der deutschen Sprache verbessern und tiefere Einblicke in die Strukturen der deutschen Arbeitswelt erhalten.
Mit dem Integrationsprojekt für Flüchtlinge im Park Schönfeld setzt sich die inzwischen schon über zehn Jahre andauernde, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit des Umwelt- und Gartenamts mit der Kommunalen Arbeitsförderung fort. In dieser Zeit wurde unter anderem das Weinbergareal wiederhergestellt. Diese Zusammenarbeit hat schon viele Teilnehmer bei ihrem Weg in den Arbeitsmarkt motiviert und ihren Tätigkeiten einen Sinn und Wert gegeben.
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