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Hochbegabte Kinder – Unterstützung für die Eltern

23. Januar 2017.

Um Erfahrungen und Informationen auszutauschen, wird sich in Kassel ein Eltern-Gesprächskreis der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kinder e.V. gründen. Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS beim Gesundheitsamt Region Kassel unterstützt diese Initiative.

 

Zum Auftakt lädt die Gruppe am Montag, 30. Januar, ab 20 Uhr in den KISS-Selbsthilfetreffpunkt in der Wilhelmshöher Allee 32A ein zu einem Vortrag zum Thema „Hochbegabtenmodelle – typisches Verhalten und daraus resultierende Probleme in Schule und im häuslichen Rahmen“ von Psychotherapeutin Jutta Nixdorf aus Marburg.  Der Eintritt ist frei. Weitere Elterngesprächskreistreffen sind ab Donnerstag, 23. Februar, jeweils am vierten Donnerstag im Monat um 20 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt geplant (außer Feiertage und Schulferien).

 

Hochbegabte Menschen sind in der Lage, logisch-mathematische, musisch-künstlerische, soziale, sprachliche oder sportliche Hochleistungen zu erbringen. Von Hochbegabung spricht man bei einem Intelligenzquotienten von über 130 Punkten. Typische Merkmale können auch bereits unter dieser Grenze auftreten. Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung weisen nach Schätzungen solche Begabungen auf.

 

Der größte Teil der hochbegabten Kinder und Jugendlichen schöpft sein Potenzial in vielerlei Hinsicht aus. Bei anderen hingegen bleibt die Hochbegabung unerkannt. Es kann dann zu Schwierigkeiten in der Persönlichkeitsentwicklung kommen.

 

Erst wenn sich Auffälligkeiten im Verhalten und im Lernen zeigen, gibt es Anlass für Schule und Elternhaus, sich mit dem Thema Hochbegabung auseinanderzusetzen. In ihrer häufig negativ empfundenen Andersartigkeit, die Ausdruck findet in altersuntypischen Interessen, Kenntnissen und Bedürfnissen, finden die Kinder und Jugendlichen nur schwer Anerkennung in Schule und unter Gleichaltrigen. Dies alles kann zu einem Leidensdruck führen, der eine enorme Belastung für die Betroffenen und ihre Familien darstellt.

Infos bei KISS, Tel. 0561/92005-5399, oder Kontakt zur Gruppe unter 0561/2409897.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser



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Pressesprecher Ingo Happel-Emrich

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