25. Oktober 2018.
„Bei der Förderung des Radverkehrs sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen“, berichtete Verkehrsdezernent Dirk Stochla am 24. Oktober im Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr. Im letzten und in diesem Jahr seien zahlreiche Radverkehrsprojekte geplant und umgesetzt oder auf den Weg gebracht worden. Bei jeder Infrastrukturmaßnahme werde der Radverkehr gleichberechtigt integriert - nicht nur bei großen Umbaumaßnahmen, sondern auch bei Fahrbahn- und Brückensanierungen sowie in Anliegerstraßen. Neben der Errichtung von Radverkehrs-und Abstellanlagen seien eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen wie das Stadt- und Schulradeln sowie vielfältige Serviceangebote rund ums Radfahren weitere wichtige Bestandteile der städtischen Radverkehrsförderung.
Als in 2017 abgeschlossene Maßnahmen verwies Stochla insbesondere auf den Knotenpunkt Schönfelder Straße/Ludwig-Mond-Straße, den Gegenrichtungsradweg in der Kurfürstenstraße oder die Einrichtung der Fahrradstraße Fiedlerstraße. Im laufenden und im kommenden Jahr finden die Belange der Radfahrer beispielsweise bei den umfangreichen Bauarbeiten in der Druseltalstraße oder der grundhaften Erneuerung Wolfsgraben/Höheweg oder der Lärmsanierung der Bürgermeister-Brunner-Straße, Berücksichtigung.
Derzeit werde auch geprüft, ob weitere Fahrradstraßen eingerichtet werden können, dazu gehören etwa die Goethestraße oder die Simmershäuser Straße. Ferner wird der Radverkehr in die weiteren Planungen Wolfhager Straße/Bereich Drei Brücken, Bahnhof Wilhelmshöhe, Mönchebergstraße, Knotenpunkt Katzensprung (2. Bauabschnitt) oder Knotenpunkt Ludwig-Mond-Straße/Bosestraße einbezogen.
„Indem wir Kassel fahrradfreundlicher gestalten, tragen wir dazu bei, dass die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer werden und der Verkehr besser fließt“, ist Verkehrsdezernent Stochla überzeugt. Um auf Dauer mehr Lebensqualität, bessere Erreichbarkeit sowie weniger CO2-und Lärmemissionen in der Stadt zu erreichen, ist die Förderung des Radverkehrs eines von mehreren strategischen Zielen des Verkehrsentwicklungsplans und des Integrierten Klimaschutzkonzepts. Die Topographie Kassels stelle angesichts der gewaltigen technologischen Entwicklung bei allen Komponenten moderner Fahrräder und des Siegeszugs von E-Bikes und Pedelecs kein Hindernis mehr dar.
Stochla ist deshalb zuversichtlich, dass es gelingen wird, den Anteil des Fahrrades am Gesamtverkehrsaufkommen von derzeit etwa 9 Prozent auf 11 bis 14 Prozent bis 2030 zu erhöhen: „Wie ernsthaft dieses Ziel verfolgt wird, zeigt eindrucksvoll die engagierte Arbeit am Radverkehrskonzept.“
Das Radverkehrskonzept soll dazu dienen, grundlegende Richtungsentscheidungen zu treffen. In Lageplänen und Steckbriefen werden Vorzugsvarianten dargestellt, die als Beispiele zu interpretieren sind. Durch dieses Maßnahmenbündel soll der Radverkehr gefördert werden. Es gibt fünf bedeutende Zielfelder, die durch die Radverkehrsförderung erreicht werden sollen:
„Mit diesen Bausteinen sind wir für die Zukunft gut gerüstet!“, so Stochla abschließend.
Umsetzung in 2017
Planung für 2018
Umsetzung in 2018/2019
Öffentlichkeitsarbeit – wiederkehrend
Konzepte/Datenbankaufbau/Fahrradvermietsystem
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