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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 29.10.2018


11. Städtisches Sprachcamp in der Waldschule des Märkischen Kreises

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Beim 11. Städtischen Sprachcamp erlebten rund 35 Schüler und Schülerinnen der Grundschulen Im Wiesengrund, der Südschule und der Burgschule während der Herbstferien die Schätze der Natur und der Gemeinschaft in der Waldschule des Märkischen Kreises. Der Lernort Natur bot den Kindern aus Syrien, der Türkei, Thailand und dem Libanon intensive und ganzheitliche Lernmöglichkeiten.

Sie erkundeten über fünf Stunden täglich das Leben im Wald und auf der Wiese, wie die Beschaffenheit von Pflanzen, Bäumen, Ästen, Gräsern und Tieren. Sie erprobten ihre Kräfte mit Bäumen, Ästen und Schnitzmessern. Ihre Balance, Ausdauer und Konzentration trainierten sie beim täglichen Auf und Ab und bei Kooperationsspielen. Zusätzlich gab es kleine Werkstätten und Stationen und viele Spiele. „Sie saugten alles auf wie ein Schwamm und waren sehr neugierig“, erzählten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Die Kinder erhielten auf subtile Weise Mittel an die Hand, die es ihnen ermöglichten, mehr Sicherheit und Zutrauen im Umgang mit der deutschen Sprache und Schrift zu erwerben. Neu gelernte Worte wurden in “Wörtergläsern” gesammelt, wie Eichel, Eichenblatt, Rinde, Moos, Fackel, Buchecker oder Tannenzapfen. Furkan sagte: „Das ist kein Fliegenpilz, der hat ja keine Flügel.“ Und Sangsila fragte: „Wer hat die Blätter angemalt?“ oder „Sterben die Bäume, wenn die Rinde abgeht?” Wenn Kinder Zeit bekommen und echte Erfahrungen machen dürfen, dann kann man mit ihnen richtig philosophieren.

Die Kinder wurden mit einem warmen Mittagessen im „Kaminzimmer“ in der Diaoramahalle verköstigt. Jeden Tag half eine kleine Gruppe bei der Vorbereitung der Rohkost. Dieser Part wurde von Andrea Kullik von „Theas Genusskulinatur“ gestaltet. An einem Tag gab es ein großes Feuer zum Stockbrot backen. Für viele Kinder war es ein echtes Abenteuer, im Wald zu sein, kennen sie doch vieles nur aus zweiter Hand.

Organisiert und fachlich begleitet wurde das Sprachcamp von Jana Marek vom Ressort Generationen und Bildung der Stadt Iserlohn. Im Team arbeiteten Jutta Finkeldei (Heilpädagogin) als Leiterin des Camps, Maria Gandul (Sprachförderkraft), Alin Geitmann-Rompza (Studentin Lehramt), Lea Karolin Gorges (Studentin Sonderpädagogik), Anne Bergfeld (Studentin Lehramt, Waldpädagogin), Kathrin Jäger (Naturpädagogin) und Krista Krampe (Motopädin, Lerntherapeutin). Unterstützt wurden sie von den Praktikanten Luca Ströhmann und Tamara Marin Gandul.

Das Camp fand zum sechsten Mal in Kooperation mit der Waldschule MK statt und wurde wie immer hervorragend durch Axel Dohmen und sein zupackendes und aufmerksames Team Michelle Karneil und Lukas van Bargen begleitet und unterstützt.

Am Freitag, 26. Oktober, endete das zehntägige Sprachcamp. Dazu wurden die Eltern eingeladen. Die Kinder sangen ihre Camplieder, tanzten ihre Sing- und Tanzspiele vor und erhielten ihre Teilnahmeurkunden. Ihre Bastelarbeiten und Fotos wurden in Waldheften dokumentiert, die den Kindern, Eltern und Lehrern als Gesprächsanlass zur Vertiefung der neuen sprachlichen Fähigkeiten dienen.        



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Sprachcamp 2018
Beim mittlerweile 11. Sprachcamp erkundeten Grundschüler während der Herbstferien wieder das Leben im Wald und auf der Wiese und erlebten die Schätze der Natur und der Gemeinschaft in der Waldschule des Märkischen Kreises.

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