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Meldungsdatum: 07.11.2018

Heimatkalender 2019: Von Festen und Feiern

Kalendarium zeigt die schönsten Fachwerkhäuser im Kreis Soest

Waren das noch Zeiten! Das mag sicherlich so mancher denken, der den ersten Beitrag im neuen Heimatkalender Kreis Soest 2019 liest: Ilse Maas berichtet in ihrem Aufsatz über Tanzvergnügen im kaiserlichen Soest. Zwar wäre die Bezeichnung „westfälisches Wien“ für die Hellwegstadt Soest wohl doch ein wenig zu viel des guten – aber: Es gab in jener Zeit für wahr eindrucksvolle Festivitäten.

So etwa im Jahr 1895, als rund 1.000 Gäste den 80. Geburtstag des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck mit einer „allgemeinen, rein patriotischen Feier“ würdigten. Und Feiern und Feste gibt es bis heute etliche und höchst unterschiedliche entlang des Hellwegs. Die Soester Allerheiligenkirmes oder die beiden Rosenmontagszüge in Warstein und Belecke dürfen selbstredend nicht fehlen, ebenso wenig wie die Soester Fehde, das Schützenwesen oder die Herbstkirmes in Scheidingen, die nicht nur wegen ihrer bekannten Rinderwurst beliebt ist. Und zu waschechten Festen haben sich mancherorts die Schnadezüge entwickelt, die eine lange Tradition bis ins Mittelalter haben.

Im Kalendarium finden sich in diesem Jahr „alte Fachwerkgebäude“ aus allen Kommunen des Kreises Soest - wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Sie sind lohnenswerte und wichtige Zeugen der Vergangenheit und werden auf vielfältige Weise heute privat oder öffentlich genutzt.

Die „lautstärkste Sehenswürdigkeit in der Region“ dürfte zweifelsohne der Big Day Out in Anröchte sein. Ganz anders verhält es sich mit der Identracht in Herzfeld, die eindrucksvolles traditionelles religiöses Brauchtum dokumentiert.

Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit „Geschichte und Geschichten“. Hier erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Geschichte der Französischen Kapelle in Soest und erfährt, wie ein wüst gefallener Hof bei Welver archäologisch untersucht wurde.

Schließlich gibt es noch die Rubrik „Menschen im Kreis Soest“, in der das traurige Schicksal Franz Hershoffs, eines behinderten Mannes aus Günne beleuchtet wird. Ein weiterer Beitrag skizziert die Arbeit von Dombaumeister Jürgen Prigl, der nach 26 Jahren „seiner“ Wiesenkirche Adieu sagt.    

Abgerundet wird der Band mit der Totenehrung sowie einem Beitrag von Kreisarchivarin Beatrix Pusch, die erläutert, wie man Aufsätze aus früheren Ausgaben des Heimatkalenders Kreis einfach finden kann. Das letzte gedruckte Inhaltsverzeichnis erschien im Heimatkalender 2002. Übrigens: Der Heimatkalender Kreis Soest kann bald ein seltenes Jubiläum feiern: 2021 wird er 100 Jahre alt!  

Der Heimatkalender Kreis Soest 2019 (ISBN-13: 978-3-928295-56-7) wurde von Dr. Peter Kracht verantwortlich bearbeitet und ist für 9,80 Euro in den heimischen Buchhandlungen zu erwerben.

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Pressekontakt: Pressestelle, Thomas Weinstock, Telefon 02921/302249


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Druckfrisch erschienen

©Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Druckfrisch erschienen

Landrätin Eva Irrgang (Mitte), Redakteur Dr. Peter Kracht und Maria Schulte-Kellinghaus, Dezernentin für Jugend, Schule und Gesundheit präsentieren den Heimatkalender Kreis Soest, der traditionell rechtzeitig zu Beginn der Allerheiligenkirmes druckfrisch erschienen ist. Dass ein Motiv der Allerheiligenkirmes auf dem Titelbild zu sehen ist, ist dem diesjährigen Schwerpunktthema „Feste und Feiern im Kreis Soest“ geschuldet. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest


 

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Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.200 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Sie ist mit dem Kreistag Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in den Bereichen Ordnung, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Jugend, Schule und Soziales wahr. Sie betreibt den Rettungsdienst, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, einen Kindergarten, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag mit seinen 66 Mitgliedern gestaltet und kontrolliert die Aufgabenwahrnehmung.

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