Pressedienst des Kreises Borken vom 08. 11. 2018

Kreis Borken mit viel wirtschaftlicher Dynamik
Höchste Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes pro Kopf der Bevölkerung zwischen den Jahren 2007 und 2016 in NRW





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Kreis Borken.

Mit großem Interesse sind die neuen Kenndaten der „Regionalwirtschaftlichen Profile", die von der NRW.BANK jetzt veröffentlicht wurden, im Westmünsterland aufgenommen worden: Unter allen NRW-Kreisen hat der Kreis Borken die höchste Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) pro Kopf der Bevölkerung zwischen den Jahren 2007 und 2016. Die Statistiker errechneten ein Plus von 34,9 Prozent. Der Kreis Borken lag damit deutlich vor der wachstumsstärksten Region in NRW, Südwestfalen, die eine Wachstumsrate von 25,3 % verzeichnete. Im Münsterland insgesamt lag der Zuwachs mit 19,3 Prozent etwa im Landesdurchschnitt. Das BIP ist ein Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung in der Region. Die Änderungsraten beschreiben das Wirtschaftswachstum und werden als Kennziffern für die wirtschaftliche Dynamik verwendet.

Landrat Dr. Kai Zwicker nahm die Daten mit Freude zur Kenntnis und dankte den zahlreichen mittelständischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern: „Die Bedeutung des Mittelstandes für die wirtschaftliche Entwicklung wird in Deutschland häufig unterschätzt. Im Kreis Borken ist der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die Daten zeigen, dass mittelstandsfreundliche Politik zugleich auch bestmögliche Arbeitsmarktpolitik ist."

Zusammen mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG), Dr. Heiner Kleinschneider, analysierte Dr. Zwicker die Datenlage und machte deutlich, dass der Kreis auch künftig mit aller Kraft an einer weiteren Verbesserung der Standortbedingungen arbeiten werde: „Insofern sehen wir die gute Wachstumsentwicklung als Ansporn, den Weg auch in Zukunft konsequent weiter zu gehen." Dr. Kleinschneider nannte einige der Schwerpunkte: „Nachhaltige Verbesserung der Breitbandinfrastruktur, Förderung der Digitalisierung, Unterstützung der Gründungsdynamik und der Innovationstätigkeit, Fachkräfteförderung, Profilierung des Kreises als zukunftsstarke Wirtschaftsregion und nicht zuletzt Stärkung der Energieeffizienz im Mittelstand – all das sind für uns wichtige Ansatzpunkte für die weitere Arbeit." Der Landrat warf auch einen Blick über den kommunalen Tellerrand: „Zudem wollen wir die überregionale Zusammenarbeit weiter ausbauen, also die Vernetzung münsterlandweit und darüber hinaus!"



Pressekontakt: Kreis Borken, Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 82 - 21 13

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Landrat Dr. Kai Zwicker (links) und WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider im Gespräch über die regionalen Daten zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes



     

Herausgeber:
Kreis Borken
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