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Meldungsdatum: 28.11.2018

Industriepark Ense wird klimafreundlicher

Gemeinde und Kreis geben Konzept in Auftrag

Die Gemeinde Ense und die Kreisverwaltung haben ein Beratungsunternehmen, die Tilia GmbH, beauftragt, für den Industriepark Ense ein Klimaschutzteilkonzept zu erstellen. Mit dem Konzept möchten die Projektträger geeignete überbetriebliche Klimaschutzmaßnahmen identifizieren und auf den Weg bringen. Vertreter der Gemeinde Ense, der Tilia GmbH und der Kreisverwaltung trafen sich am 22. November 2018 zum Projektauftakt im Rathaus in Ense.

Mit dem Klimaschutzteilkonzept für den Industriepark in den Ortsteilen Höingen und Parsit konkretisiert die Gemeinde Ense den kreisweiten Klimaschutzplan. Gefördert wird das Vorhaben durch das Förderprogramm "Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen – Klimaschutzteilkonzepte" des Bundesumweltministeriums. 

Maßnahmenschwerpunkte werden unter anderem eine stärkere Nutzung erzeugter Abwärme in Unternehmen und die Reduktion von CO2-Emissionen hin zu einer möglichst klimaneutralen Heizungs- und Prozesswärmeerzeugung sein. Dabei stehen überbetriebliche Maßnahmen zwischen mehreren Unternehmen im Fokus. Betriebsübergreifend sollen Verbesserungen bei den Themen E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und Steuerung des Verkehres erreicht werden. 

Bürgermeister Hubert Wegener zeigte sich zuversichtlich, einen Mehrwert für die Unternehmen zu schaffen: „Die Tilia GmbH wird nun mit den Unternehmen intensive Gespräche führen, um den Bedarf zu identifizieren und die Vorschläge vor Ort in das Konzept einfließen zu lassen.“ Das Klimakonzept sei eine sinnvolle Ergänzung zum bereits laufenden Projekt „Grün statt grau“, mit dem Betriebsinvestitionen einzelner Unternehmen in Klimaschutzmaßnahmen bezuschusst werden. „Wir möchten nun möglichst viele Vorschläge, für die Unternehmen im Projekt Grün statt grau keine Zuschüsse erhalten konnten, im neuen Klimaschutzkonzept berücksichtigen“, erklärte Wegener. 

Die Tilia GmbH nimmt ihre Arbeit bereits im Dezember 2018 auf. Anfang nächsten Jahres sollen die Unternehmen dann zu gemeinsamen Workshops eingeladen werden. Die Gemeinde Ense wird hierfür kurzfristig auf die Unternehmen zugehen und über die Projektdetails und den Ablauf informieren. „Von vielen Unternehmen haben wir bereits schriftliche Interessensbekundungen vorliegen. Weitere können gerne noch dazustoßen“, warb Ulrich Häken, Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiswirtschaftsförderung, für das Projekt.

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Pressekontakt: wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest, Artjom Hahn, Telefon, 02921/30-2265


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An einem Strang für Klimaschutzteilplan

©Gemeinde Ense
An einem Strang für Klimaschutzteilplan

Vertreter der Gemeinde Ense, der Tilia GmbH und der Kreisverwaltung trafen sich am 22. November 2018 zu einer Auftaktveranstaltung im Rathaus in Ense mit dem Ziel, ein Klimaschutzteilkonzept für den Industriepark Ense zu erarbeiten. Vertreter der Tilia GmbH: Helena Heimann (2. Reihe, 1. v. l.), Nelly Lehr (1. Reihe, 1. v. l.), Stephan Werthschulte (2. Reihe, 2. v. l.) und André Ludwig (1. Reihe, 2. v. l.). Außerdem waren mit dabei: Frank Hockelmann, Klimaschutzmanager des Kreises (2. Reihe, 3. v. l.), Ulrich Häken, Aufsichtsratsvorsitzender der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest (1. Reihe, 3. v. l.), Artjom Hahn, Wirtschaftsförderung Kreis Soest (2. Reihe, 2. v. r.) und von der Gemeinde Ense Bürgermeister Hubert Wegener (2. Reihe, 1. v. R.), Sebastian Matz (ganz rechts Mitte) und Andreas Fresen (vorne rechts). Foto: Gemeinde Ense.


 

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