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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 27.11.2018
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Denkmalplakette des Landes NRW für das Fachwerkhaus an der Hagener Straße 92 in Iserlohn-Letmathe Rund 250 Baudenkmäler wurden in Iserlohn nach Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetzes am 1. Juli 1980 unter Schutz gestellt. Das Fachwerkhaus an der Hagener Straße 92 ist eines davon. Nach Abstimmungen mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Iserlohn wurde das Fachwerkhaus vom Eigentümer Maximilian Kissing 2017 und 2018 umfangreich renoviert. So entstanden zwei Wohneinheiten, von der die kleinere bereits vermietet ist. Die größere Wohnung eignet sich flächenmäßig und durch ihre räumliche Aufteilung gut für eine Kombination aus Wohnen und Gewerbe. Sie ist zurzeit noch frei. In Anerkennung für die im allgemeinen Interesse übernommenen Pflichten zur Erhaltung des Denkmals und damit zur Bewahrung des kulturellen Erbes in Nordrhein-Westfalen wurde dem Eigentümer Maximilian Kissing jetzt die Denkmalplakette des Landes verliehen. Gestern (26. November) wurde sie bei einem Pressetermin von Heike Berlinski von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Iserlohn und Stadtbaurat Thorsten Grote übergeben. Das 1791 errichtete Gebäude ist bedeutend für die Ortsgeschichte von Iserlohn-Letmathe, da es das Leben und Arbeiten in dem ländlich geprägten Stadtteil noch sehr gut belegt. Für die Erhaltung und Nutzung lagen auch städtebauliche Gründe vor, da dieses Gebäude im Zusammenhang mit der ehemaligen Kaplanei (Wohn- und Diensthaus eines Kaplans) und dem Haus Letmathe die alte Struktur des Ortes noch erkennen lässt. Auch die lockere Anordnung der Höfe um Haus Letmathe lässt sich an den noch aus dieser Zeit vorhandenen Gebäuden nachvollziehen. Im Übrigen war der Hof, zu dem das heute noch vorhandene Gebäude Hagener Straße 92 gehörte, im Eigentum von Haus Letmathe und wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts von den Pächtern erworben. In diesem Zusammenhang steht wohl auch der 1791 errichtete „Neubau“, das nun renovierte Fachwerkhaus Hagener Straße 92. Weiterhin lagen für die Erhaltung und Nutzung des historischen Gebäudes auch wissenschaftliche, hier hauskundliche Gründe vor, da das gut erhaltende Fachwerkgerüst und das Dachwerk auf die Bauweise am Ende des 18. Jahrhunderts verweist. Über dem Eingang sind noch bauzeitliche Fensteröffnungen vorhanden, was man am Holzgerüst erkennen kann. Auf der Westseite wurde um 1900 als Wetterschutz eine massive Wandscheibe vor den Fachwerkgiebel gesetzt, der Dachstuhl und die Giebelwände sind noch bauzeitlich. Über dem Tor zur Wirtschaftsdiele befindet sich ein Balken mit der Inschrift D.H. Grote 1791 Margarete Elisabeth Fischer. |
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Denkmalplakette Hagener Straße 92
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