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Meldungsdatum: 14.01.2019

Rund 4.000 Einwendungen gegen Windkrafträder

Deutlich mehr Post als erwartet – Ergebnis des Verfahrens völlig offen

Im Bauamt der Kreisverwaltung sind nach Ablauf der Frist gegen den Bau von 15 Windrädern in Warstein-Allagen einer Hochrechnung nach rund 4.000 Einwendungen eingegangen. Das ist nochmal deutlich mehr Resonanz, als im Kreishaus zunächst vorsichtig geschätzt wurde. In den nächsten Wochen werden nun alle Briefe und Mails gewissenhaft geprüft.

„Wie viele Einwendungen am Ende genau eingegangen sind, werden wir erst in einigen Wochen wissen, denn jedes Schreiben kann auch mehrere Einwendungen enthalten“, erklärt Michael Joswig, Leiter des Bauamts. 

In den nächsten Wochen werden nun allein im Bauamt drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine zusätzlich für das Verfahren befristet eingestellte Kraft die Einwendungen genau lesen, inhaltlich bewerten und thematisch verschiedenen Kategorien wie Artenschutz und Landschaftsschutz zuordnen. In der Unteren Landschaftsbehörde werden weitere drei Mitarbeiter mit der Prüfung beschäftigt sein. „Zu einem Genehmigungsverfahren für ein einzelnes Windrad erreichen uns im Schnitt 50 Einwendungen. Das jetzige Projekt stellt uns damit vor die bisher größte inhaltliche und personelle Herausforderung, die sich in meinen fast 30 Jahren im Bauamt des Kreises gestellt hat“, stellt Joswig einen Vergleich an, um die Dimension des Verfahrens zu verdeutlichen. 

Zu welchem Ergebnis das Verfahren kommen wird, ist dabei für den Experten völlig offen. „Unsere Aufgabe ist es nun, strikt gemäß den rechtlichen Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes alle Argumente sauber gegeneinander abzuwägen. Die Materie ist hochkomplex, deshalb achten wir streng darauf, uns vorab keine Meinung zu bilden.“

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Pressekontakt: Pressestelle, Mathias Keller, Telefon 02921/302249


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Stapel von Einwendungen

©Mathias Keller/Kreis Soest
Stapel von Einwendungen

Im Bauamt der Kreisverwaltung stapeln sich einer Hochrechnung nach rund 4000 Einwendungen gegen den Bau von 15 Windrädern in Warstein-Allagen. Foto: Mathias Keller/


 

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