23. Januar 2019
#Grefrath#
Das Niederrheinische Freilichtmuseum lädt zur Finissage der Sonderausstellung „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ ein. Am Sonntag, 3. Februar, findet um 14 Uhr die letzte Führung durch die Ausstellung statt. Die Kuratorin Dominique Walraevens leitet die Führung und erläutert den Besuchern die Kulturgeschichte der Hochzeit im Wandel der Zeit. Eine Anmeldung ist erforderlich, entweder telefonisch unter 02158 / 9173 – 0 oder per E-Mail an freilichtmuseum@kreis-viersen.de. Es ist lediglich der reguläre Museumseintritt zu entrichten.
Die Sonderausstellung
Die Ehe als Verbindung zweier Menschen ist seit der Antike belegt. Im 12. Jahrhundert führte die Kirche das Ehesakrament ein, als einzig „wahres“ Verhältnis zwischen Mann und Frau. Um sicherzustellen, dass der zukünftige Ehepartner auch wirklich noch zu haben war, wurden Verlobungen drei Wochen lang in der Kirche verlesen bis es zum Austausch der Gelöbnisse vor Zeugen und dem Segen eines Priesters an der Kirchentür kam. Die Ausstellung „Drum prüfe wer sich ewig bindet“ möchte unter anderem zeigen, wie es sich mit dem Verlieben und der Liebe in den letzten Jahrhunderten am Niederrhein verhielt. Warum wurde geheiratet und wann wurde eigentlich die standesamtliche Trauung eingeführt? Ob die niederrheinische Letsch oder der Polterabend, ob das Brautkleid oder die Hochzeitsgeschenke: Sie alle spielen in der Sonderausstellung eine Rolle und werden näher in den Blick gefasst.
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Finissage
Am Sonntag, 3. Februar, führt Kuratorin Dominique Walraevens ein letztes Mal durch die Sonderausstellung "Drum prüfe, wer sich ewig bindet".
Foto: Niederrheinisches Freilichtmuseum / Abdruck honorarfrei
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