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Hanau, 01. Februar 2019
Kaminsky: Wie beim Freiheitsplatz wird Mehrheit den neuen Wallonisch-Niederländischen Kirchplatz besser finden

„Nun ist endlich absehbar, dass wir die Wallonisch-Niederländische Kirche als Wahrzeichen der Stadt nicht mehr mit Autos umranden“, meint Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky mit Blick auf die dort bevorstehende Umgestaltung. Die soll Ende März damit beginnen, dass die Französischen Allee auf Ost- und Westseite anders angelegt wird, ehe der Platz selbst an der Reihe ist. Mit der Kritik an den aktuell erfolgten, notwendigen Baumfällungen dort fühlt er sich an eine ähnliche Debatte vor dem Umbau des Freiheitsplatzes erinnert. „Wiederum bin ich überzeugt, dass die große Mehrheit der Bevölkerung auch hier den neuen Platz besser finden wird“, ist der OB überzeugt.

„Die Vergabe der Bauleistungen an die ausgewählte Firma steht Ende Februar auf der Tagesordnung des Magistrats, anschließend kann die Baustelle eingerichtet werden“, sagt Stadtrat Thomas Morlock. Die Französische Allee erhält dann in Ost und West einen hell eingefärbten Asphalt über den gesamten Straßen- und Gehwegbereich sowie auf 43 Autostellplätzen. Für die Straßenbauarbeiten sind rund drei Monate vorgesehen, anschließend beginnt die Umgestaltung des Platzes um die Doppelkirche. Von diesem Zeitpunkt an fällt auch die Stellfläche für Autos gänzlich weg, die bis zur Jahresmitte zunächst noch zu einem gewissen Teil zur Verfügung steht. Während des Umbaus der Französischen Allee erfolgt die Verkehrsführung über den Platz, anschließend wieder über die Straße.

Zur Debatte über die Baumfällungen merkt Morlock an: „Bei allen öffentlichen Präsentationen zum Umbau des Wallonisch-Niederländischen Kirchplatzes war klar ersichtlich, dass hier die alten Bäume bis auf vier Ausnahmen durch hochstämmige neue Bäume ersetzt werden.“ So sei beispielsweise beim Bürgerwochenende im Oktober 2017 auf einer Ausstellungstafel zu lesen gewesen, dass die vorhandenen Vegetationsflächen „in einem schlechten Zustand“ und „viele Bäume abgängig“ seien oder „erhebliche Mängel“ aufwiesen.

„Niemand fällt gerne Bäume“, versichert OB Kaminsky. Aber ein neuer Platz mit Bäumen, deren Vitalität zeitlich begrenzt und für die ein Umpflanzen keine Lösung sei, das passe nicht zusammen. Umgekehrt sei die Auswahl der zu erwartenden neuen Baumarten auf dem Platz „zukunftsweisend“. Denn Japanische Schnurbäumen, Feldahorne und Amerikanische Amberbäume seien „robuster gegen Klimaveränderungen gefeit“ als beispielsweise Baumhasel und Zierkirschen, die jetzt gefällt wurden.

Der Wegfall von 120 asphaltierten Parkplätzen zugunsten einer Grünfläche bedeute zudem „eine Entsiegelung mitten in der Stadt“. Mit mehr und vitalem Grün leiste der Platz an der Wallonisch-Niederländischen Kirche nach dem Ende der Umgestaltung im Oktober 2020 einen wichtigen Beitrag für bessere Luft, zumal auch die Zahl der Parkplätze im Straßenraum reduziert werde.

 

 

 

 

 

 



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266

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