05. Februar 2019.
„1918. Wie lebten die Menschen vor 100 Jahren in Kassel“ lautet der Titel einer Führung für Kinder im Stadtmuseum mit dem beiden Museumsführern Dr. Marlen Ley und Daniel Luck am Samstag, 9. Februar, von 15 bis 16 Uhr.
Auf dieser Zeitreise erleben die Kinder, wie der Alltag im Dezember 1918 aussah. Sie erfahren, was die Menschen damals bewegte; wie sie einerseits gegen Hunger, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot kämpften und andererseits bei Konzertmusik und Tanzveranstaltungen diesem rauen Alltag entflohen sind. Auf kindgerechter Weise erläutern die beiden Museumsführer, was es bedeutete, seine Kindheit auf engstem Raum in einer heruntergekommenen Kasseler Altstadt-Wohnung zu erleben und täglich nur 160 Gramm Brot oder 35 Gramm Fleisch zum Essen zu haben.
Neben all den Erschwernissen gab es damals aber auch zahlreiche Erfindungen und Verbesserungen des Lebens der großen und kleinen Menschen: sei es, dass die leckere Süßigkeit namens Haribo ihren Siegeszug antrat oder das jetzt alle Menschen wählen durften, wer an der Spitze des Staates stehen sollte.
Welche Auswirkungen diese Veränderungen der Weimarer Republik bis in das heutige Leben haben, werden die Museumsführer Dr. Marlen Ley und Daniel Luck mit interessanten Ausstellungsstücken und kindgerechten Frage- und Antwortspielen den jungen Teilnehmern deutlich machen.
Die Führung richtet sich an Kinder von acht bis zwölf Jahren und dauert ungefähr 60 Minuten. Der Eintritt ins Museum ist bis 18 Jahren frei, auch die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 05 61/7 87-44 05.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
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©Stadtmuseum Kassel; Fotografin Jessica Wernhardt
Das Bild zeigt eine Mitmachstation in der Sonderausstellung "1918. Wie lebten die Menschen vor 100 Jahren in Kassel“.
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