07. Februar 2019.
„Auf den Spuren der Franzosen durch die Kasseler Stadtgeschichte“ lautet der Titel einer Führung im Stadtmuseum durch die Dauerausstellung mit Museumsführerin Julia Ronge am Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr.
In der über 1100 Jahre währenden Kasseler Stadtgeschichte gab es viele Einflüsse anderer Kulturen und Nationen.
Am prägendsten dürfte jedoch die Zeit des frühen 18. und 19. Jahrhunderts gewesen sein, in der sich der französische Einfluss auf die Landgrafschaft Hessen-Kassel in vielen Bauwerken, Umgangsformen und sogar in der Verfassung manifestierte. Paul du Ry gestaltete die Oberneustadt mit der Karlskirche, sein Enkel Simon Louis du Ry baute das Fridericianum, das Hoftheater und zahlreiche andere Gebäude, von denen einige noch bis heute stehen. Und unter dem französischen König Jerome wurde Anfang des 19. Jahrhunderts der Code Napoleon eingeführt, demzufolge alle Menschen vor dem Gesetz gleich zu behandeln seien: eine revolutionäre Veränderung, die gerade mal etwas mehr als zweihundert Jahre her ist.
Entdeckt werden kann die Kasseler Stadtgeschichte neu auf den Spuren der Franzosen.
Der Eintritt ins Museum beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro, die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 05 61/7 87-44 05.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
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Karlskirche
©Stadtmuseum Kassel; Fotografin Jessica Wernhardt
Inszenierung von Ausstellungsstücken
©Stadtmuseum Kassel; Fotografin Jessica Wernhardt
Inszenierung von Ausstellungsstücken zum Königreich Westphalen und König Jerome
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