Drei Olvenstedter „Hauszeichen“ sind umgezogen
Feierliche Übergabe geplant
Die letzten drei erhaltenen Hauszeichen des Künstler Frank Borisch, sogenannte Supraporten aus der Gründungsphase des Stadtteils Neu Olvenstedt, wurden kürzlich an der Wilhelm-Weitling-Schule angebracht. Die drei Kunstwerke waren beim Abriss ihres ursprünglichen Bildträgers in der Marktbreite/St.-Josef-Straße geborgen worden und haben nun ihren neuen Standort mitten in Neu Olvenstedt. Hauszeichen und Wappen spielen in der Magdeburger Stadtgeschichte eine bedeutende Rolle.
Nach einer Idee der Künstlerin Dagmar Schmidt, die im Auftrag des Stadtplanungsamtes den Umzug begleitet hat, wurden die Hauszeichen nun an der Schule platziert. Der Umzug wurde von der Wobau unterstützt. Demnächst ist auch eine feierliche Übergabe geplant.
Der Künstler Frank Borisch hat von 1961 bis 1965 Bühnen- und Kostümbildner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert und anschließend als Maler und Grafiker sowie als Szenograf an verschiedenen Bühnen in Sachsen-Anhalt und Thüringen gearbeitet. Heute lebt Frank Borisch in Magdeburg.
Dagmar Schmidt begleitet seit Herbst 2012 die Stadtentwicklung in Neu Olvenstedt aus künstlerischer Sicht und leitet das Projekt „Kunst Neu Olvenstedt“. Die freischaffende Künstlerin hat an der Bauhausuniversität Weimar und an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle Bildende Kunst studiert.
Weitere Informationen sind auch auf www.mapping-olvenstedt.de zu finden. Die blaue Kunstroute zeigt mit der Station Nummer 4 ein Hauszeichen von Künstler Frank Borisch.
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