Bombenfund in Rothensee – rund 2.000 Anwohner von Evakuierung betroffen
Stadtverwaltung schaltet Bürgertelefon/Evakuierung ab 13.00 Uhr
In der Eschenröder Straße ist heute Morgen gegen 9.00 Uhr bei Bauarbeiten eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe gefunden worden. Die Landeshauptstadt hat deshalb den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) einberufen, um die von der Polizei angeordneten Evakuierungen vorzubereiten. Davon sind rund 2.000 Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von 500 Metern betroffen. Als Ausweichquartier ist das Werner-Siemens-Gymnasium eingerichtet worden. Die Landeshauptstadt hat ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 03 91/5 40 77 77 geschaltet.
Die Polizei hat den Bereich abgesperrt, sodass aktuell keine akute Gefahr besteht. Damit die Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Maßnahmen zur Bombenentschärfung treffen und Evakuierungen durchgeführt werden können, werden die Straßen:
- Oebisfelder Straße
- Hohenwarther Straße
- August-Bebel-Damm
- Altenhäuser Straße
gesperrt.
Das betroffene Gebiet wird ab 13.00 Uhr evakuiert. Alle, die selbständig das Gebiet verlassen können, sind aufgerufen, bei Verwandten oder Freunden unterzukommen oder in das Werner-von-Siemens-Gymnasium zu kommen. Alle hilfsbedürftigen Personen erhalten die notwendige Unterstützung. Die Polizei bittet die Bevölkerung sich an die Anweisungen der Absperrkräfte zu halten und den Bereich weiträumig zu umfahren.
Die Landeshauptstadt Magdeburg informiert unter www.magdeburg.de sowie auf Facebook und Twitter.
Über die konkreten Hausnummern und den genauen Evakuierungsbereich informieren wir in einer weiteren Pressemitteilung.
Hinweise für Bürger, die ihre Wohnungen verlassen
Was Betroffene unbedingt dabei haben sollten:
- lebenswichtige Medikamente
- wichtige Personaldokumente, wie z. B. Ausweise
- Geld, Kreditkarten
- die Chipkarte für die Krankenversicherung
- Handy (mit Ladegerät!)
- Hygieneartikel
- Verpflegung für mehrere Stunden
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