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Ármin Langer liest im Haus Von-Esmarch-Straße / Programm in der Einrichtung Mauritzheide Münster (SMS) Wie ist der Alltag von geflüchteten Menschen in Münster, wie leben sie in den Wohnheimen, wie steht es um die soziale Betreuung? Am Donnerstag, 14. März, öffnen 17 Häuser anlässlich der Wochen gegen Rassismus ihre Türen für Besucher. Die Einrichtungen laden zum Gespräch ein, zu Führungen, Ausstellungen, Lesungen, Musik und Diskussion. Dazu gibt es Kaffee, Kuchen und manches mehr. Veranstalter sind die Sozialdienste für Flüchtlinge der Stadt, des Caritasverbandes für die Stadt Münster, des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) sowie Bewohnerinnen und Bewohner und Kooperationspartner. Zwei Einrichtungen haben ein ganz besonderes Programm auf die Beine gestellt. Im Wohnheim Mauritzheide 1 (15-19 Uhr) liest Mehrnaz Hadipour Texte auf Farsi und Deutsch. Dazu gibt es Musik, Selbstgebackenes und Getränke. Der CVJM und der Kindertreff vom Pötterhoek laden zum Kinderschminken, an die Buttonmaschine und zu weiteren Attraktionen ein. Eine Bewohnerin malt Hennablüten auf die Hände, Luftballons heben ab mit guten Wünschen für die Zukunft. Im Wohnheim Von-Esmarch-Straße 63 liest um 19 Uhr der jüdische Autor Ármin Langer. Er setzt sich in seinem Buch "Ein Jude in Neukölln" mit einer jüdischen Perspektive auf aktuelle Debatten zur Migrationsgesellschaft auseinander. Langer ist Mitbegründer der Initiative Saalam-Schalom, die sich gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus engagiert. Als Mitautor von "Fremdgemacht & Reorientiert - jüdisch-muslimische Verflechtungen" lässt er muslimische und jüdische Stimmen zu Wort kommen. Der Lesung folgt ein Gespräch mit dem Autor. Das interkulturelle Küchen-Team des Lokals elbén steuert syrische Manakish bei. Anmeldung zur Lesung: wegmannd@stadt-muenster.de. Außerdem öffnen am 14. März diese Einrichtungen von 15 bis 19 Uhr ihre Türen:
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