Pressedienst des Kreises Borken vom 14. 03. 2019

Trotz Rekordnachfrage: Versorgung aller angemeldeten Kinder mit derzeit bekannten Betreuungsbedarfen im Ü3- und U3-Bereich im kommenden Kindergartenjahr sichergestellt
Kreisjugendhilfeausschuss hat Kitaplanung 2019/20 beschlossen





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Kreis Borken.

Für den Bezirk des Kreisjugendamtes Borken (alle Kommunen im Kreis außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau) hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistages in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Seidensticker-Beining einstimmig die Kitaplanung für das kommende Kindergartenjahr 2019/20 beschlossen. Die gute Nachricht dabei freut Landrat Dr. Kai Zwicker ganz besonders: „Trotz Rekordnachfrage können wir für alle angemeldeten Kinder mit ihren derzeit bekannten Bedarfen die Betreuung im Ü3- und U3-Bereich sicherstellen!" Angesichts der diesjährigen Rekordnachfrage nach Plätzen sei dies eine ganz besondere Kraftanstrengung gewesen, für die er allen Mitwirkenden – Ortskommunen, Kita-Trägern und -Einrichtungen sowie zuständigen Mitarbeiter im Kreisjugendamt – herzlich danke, lobte Dr. Zwicker ausdrücklich. Erforderlich werden zahlreiche Neubauten, Anbauten und Übergangslösungen sowie eine weitere Personalaufstockung in den Einrichtungen.

Die Entwicklung der sogenannten „Kindpauschalen" macht die Steigerung deutlich: Gegenüber 2018/19 steigen sie um 458 auf 7.093 im Jahr 2019/2020 in den Kitas und um 71 auf 635 in der Kindertagespflege. Das ist der stärkste Anstieg seit Einführung des KiBiz-Gesetzes im Jahr 2008. Diese Tendenz entspricht auch der allgemeinen Entwicklung bei den umliegenden Jugendämtern. In der Zahl der Kinder ausgedrückt sind dies für den Ü 3-Bereich insgesamt 5.359 (Vorjahr: 5.104), im U 3-Bereich 1.737 (1.548) und in der Tagespflege 635 (564).

Die Gründe für den Anstieg liegen laut Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und dem zuständigen Abteilungsleiter Markus Grotendorst in insgesamt höheren Geburtenzahlen, verstärkten Zuzügen in das Gebiet des Kreisjugendamtes einschließlich Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Gleichzeitig sei eine sehr starke Nachfrage nach Betreuung für U3-Kinder sowie nach Ganztagsbetreuung (45 Stunden) zu verzeichnen. Dr. Hörster: „Je jünger die Kinder sind und je länger die tägliche Betreuung in der Kindertageseinrichtung erfolgt, desto mehr Platz- und Personalressourcen werden benötigt." Zudem gelte: Je stärker der Betreuungsbedarf bei U2-Kindern wächst, desto anspruchsvoller ist die kurzfristige Planung der Betreuungsversorgung.

Auf „Rekordniveau" liegt auch die finanzielle Dimension. Rund 70 Mio. Euro werden für die Betreuung ausgegeben. Den Löwenanteil davon tragen das Land NRW und über die Jugendamtsumlage die Kommunen.

Weitergehende Informationen zum Thema gibt es hier: www.kreis-borken.de/sitzung1203.



Pressekontakt: Kreis Borken, Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 82 - 21 13

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