28. März 2019.
"Ein schwieriges Vermächtnis für den Übergang nach „Weimar“. Die industriellen Verhältnisse in Kassel am Ende des Ersten Weltkrieges“ ist der Titel eines Vortrags am Mittwoch, 10. April, 18 Uhr im Stadtmuseum, Ständeplatz 16. Den Vortrag hält der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Michael Lacher.
Die Industrie in Kassel war während des Ersten Weltkriegs nahezu vollständig der Kriegswirtschaft untergeordnet. Geschätzte 60.000 Beschäftigte, vor allem Frauen und Fremdarbeiter, waren in den Rüstungsbetrieben, insbesondere in der Metall- und Textilwirtschaft tätig. Die große politische und unternehmerische Herausforderung war die Integration der demobilisierten Soldaten in den heimischen Arbeitsmarkt.
Vor dem Hintergrund der schwierigen Umstellung auf die Friedenswirtschaft und einer brüchigen Gesamtwirtschaft waren die wirtschaftlichen Perspektiven der Kasseler Industrie alles andere als günstig.
Der Eintritt ist frei.
(1046 Zeichen)
Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:
Industriehalle Salzmann
©Stadtmuseum Kassel
Fabrikationshalle der Textilfabrik Salzmann
Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de
Pressesprecher Claas Michaelis
Pressesprecherin für Kultur: Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet: www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle der documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie auch Mitteilungen weiterer Pressestellen abonnieren, Ihr Interessenprofil verwalten oder sich ganz aus dem Verteiler löschen.