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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 10.05.2019


Iserlohner Realschüler waren sehr beeindruckt vom Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau

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Kurz vor den Osterferien machte sich eine Gruppe von vierzehn Schülerinnen und Schülern der Stufen 10 und 9 der Realschule am Hemberg gemeinsam mit weiteren Schülern der Realschule Menden, der Realschule Hemer und der LWL Förderschule „Hören und Kommunikation“ aus Dortmund auf den Weg Richtung Polen. Ziele der Studienfahrt waren die Stadt Krakau und die Gedenkstätten von Auschwitz/Birkenau.

Unter dem Leitgedanken „Wer hier war – vergisst nicht!“ sollten die Jugendlichen die Gräueltaten der Vergangenheit nachempfinden und mit dem erworbenen Wissen ein aktuelles Zeichen für mehr Demokratie und Mitmenschlichkeit setzen. Dazu besichtigten sie das historische und kirchliche Krakau. Dies umfasste das jüdische Viertel Kazimierz, den Besuch der Remus Synagoge, mehrerer Kirchen sowie der Burg Wawel als ehemaligem Königssitz, aber auch Schaltzentrale der Nationalsozialisten während der Okkupationszeit von 1939 bis 1945 unter dem damaligen Generalgouverneur Hans Frank. Zudem erlebten die Jugendlichen ein Zeitzeugengespräch im Galizischen Museum und wandelten unter fachkundiger Führung auf den Spuren von Oskar Schindler durch das ehemalige Krakauer Ghetto, in Schindlers Fabrik und in das Arbeitslager Plaszow.

Als emotionaler Höhepunkt der Reise kann der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz I (Stammlager) in Oswiecim und des Vernichtungslagers Auschwitz II (Birkenau) gesehen werden. Überwältigt von dem Gesehenen und mit dem Wissen, direkt am Ort des Verbrechens zu sein, erlebten die Schülerinnen und Schüler eine ergreifende Erinnerungsfeier am Ende der Gleise in Birkenau, am heutigen Denkmal an die Verstorbenen. Trotz intensiver Vorbereitung im Rahmen der seit Oktober 2018 laufenden Arbeitsgemeinschaft „Holocaust - Erinnern – nicht vergessen!“, in Kooperation von Schulsozialarbeit und Schule und mit inhaltlicher Aufarbeitung und Exkursionen zu Stätten jüdischen Lebens und nationalsozialistischen Wirkens in Iserlohn und Umgebung, waren einige Teilnehmer von ihren Emotionen überwältigt, aber im Denken fest davon überzeugt, ein „Nie wieder“ zu formulieren. Dies  soll auch weiterhin Thema der laufenden Bildungsreihe sein und in Form einer „Blitzlichter“-Ausstellung zum Ende des Schuljahres in der Realschule am Hemberg präsentiert werden.

Die Gedenkstättenfahrt wurde unterstützt durch Förderbeiträge des Schulministeriums aus dem „Bildungsportal NRW“, den Förderverein der Realschule Hemberg sowie durch Spendenbeiträge der heimischen Firmen Erich Dickmann GmbH Beschlagfabrik, HP-Polytechnik oHG Iserlohn, Günter Rösner GmbH & Co. KG, der Märkischen Bank eG und der Sparkasse Iserlohn.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Studienfahrt eine sehr intensive und lehrreiche Veranstaltung war und wünschen sich für das nächste Jahr eine Wiederholung.



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Besuch in Auschwitz-Birkenau
Schüler und Schülerinnen der Realschule Am Hemberg erlebten mit ihren Begleitern beeindruckende Tage in Polen.

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