Meldungsdatum: 17.05.2019
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat in der Stadt Borken seit Jahren eine große Bedeutung. So hat die Stadt in den letzten zehn Jahren das Betreuungsangebot für unter dreijährige Kinder sowohl in den Kindertageseinrichtungen als auch in der Kindertagespflege kontinuierlich ausgebaut. Auch derzeit werden weitere Betreuungsplätze geschaffen oder geplant. Bei der Planung der Ausbaumaßnahmen orientiert sich die Stadt an dem tatsächlichen bzw. voraussichtlichen Betreuungsbedarf.
Im Ortsteil Marbeck verfügt die Stadt über die Kindertageseinrichtung St. Michael, die vor einigen Jahren in zwei Bauabschnitten um eine vierte Gruppe und weitere Räume für die Betreuung von U3-Kindern erweitert wurde. Aufgrund der auch in Marbeck gestiegenen Betreuungsplatznachfrage für U3-Kinder, richtetet die Stadt zwischenzeitlich in der Engelradingschule eine provisorische fünfte Gruppe ein. Die Stadt war sich damals mit der Trägerin der Kita St. Michael, der Kath. Kirchengemeinde St. Remigius, einig, dass dies nur eine zeitlich begrenzte Lösung sein wird.
Im Rahmen der städtischen Kindergartenbedarfsplanung beauftragte der Ausschuss für Jugend und Familie jetzt die Verwaltung, die Planung für den Neubau einer zweigruppigen Kindertageseinrichtung mit bis zu 45 Plätzen, mit der Option auf eine Erweiterung um bis zu zwei Gruppen, aufzunehmen. Derzeit ist geplant, dass die neue Kita zum 01. August 2021 in Betrieb gehen wird.
Beim Planen neuer Kindertageseinrichtungen sind die Wünsche der Erziehungsberechtigen hinsichtlich der Grundrichtung und Erziehung zu berücksichtigen. Die Erziehungsberechtigten der im Einzugsbereich wohnenden Kinder, die innerhalb der nächsten Jahre den Kindergarten besuchen können, sind daher zu befragen, welchen Träger sie sich für die neue Kindertageseinrichtung wünschen.
Derzeit sind der Kreissportbund Borken e.V. und Montessori Borken e.V. interessiert, die Trägerschaft für die neue Kindertageseinrichtung zu übernehmen.
Damit Sie sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild über die in Betracht kommenden Träger und deren Vorstellung zur konzeptionellen Arbeit in der neuen Kindertageseinrichtung machen können, hat die Stadt Borken alle Erziehungsberechtigten der im Einzugsbereich wohnenden Kinder angeschrieben und Infos der beiden Träger beigefügt.
Auf einer beigefügten Antwortkarte können diese dann anzukreuzen, in welcher Trägerschaft nach ihrem Wunsch die neue Kindertageseinrichtung geführt werden soll. Sofern beide Träger die gewünschte Grundrichtung der Erziehung vertreten, so können auch beide Träger angekreuzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen nicht aufgeführten Träger zu benennen.
Die Antwortkarte ist bis spätestens Montag, 27. Mai 2019 an die Stadt Borken zurückzusenden. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Antwortkarten können nicht mehr berücksichtigt werden. Eine Antwort via E-Mail oder Telefon ist nicht möglich.
Die Stadt Borken freut sich über zahlreiche Rückmeldungen.
Die Entscheidung über die Vergabe der Trägerschaft trifft der Ausschuss für Jugend und Familie unter Berücksichtigung der Höchstzahl der Nennungen.
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