Meldungsdatum: 20.05.2019
Dabei sind sie auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Ein realistisches Bild des Mietniveaus ergibt sich erst, wenn Angebots- und Bestandsmieten zusammen betrachtet werden. Um die sogenannten Angebotsmieten, also die Mieten, die Vermieter bei Neuvermietungen von Wohnungen derzeit aufrufen, zu ermitteln, hat das Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik bereits Tausende Datensätze aus Immobiliendatenbanken ausgewertet. Für den Mietpreisspiegel ist dabei die monatliche Nettomiete je Quadratmeter Wohnfläche für verschiedene Größen- und Baualtersklassen relevant.
Um die Aussagekraft zu erhöhen, ist die Stadt nun auf die Hilfe von Vermietern und Mietern angewiesen. Gesucht werden Angaben zu Bestandsmieten, also Nettomieten, die in bestehenden Mietverhältnissen gezahlt werden. Daher ruft die Stadt Osnabrück sowohl Vermieter als auch Mieter auf, sich an einer Umfrage zu Miethöhe und Ausstattung gemieteter oder vermieteter Wohnungen zu beteiligen. Die Umfrage ist im Internet unter www.osnabrueck.de/umfragen zu finden. Die Bearbeitung dauert rund fünf Minuten. Alternativ liegen in der Bürgerberatung, Bierstraße 32a, Umfragebögen aus. Sie können direkt vor Ort ausgefüllt und abgegeben oder per Post versandt werden.
„Der Mietpreisspiegel kann nur realistische Mieten abbilden, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei unserer freiwilligen Befragung mitmachen. Je mehr Daten uns zur Verfügung stehen, desto aussagekräftiger wird die daraus entstehende Mietpreistabelle“, so Dr. Claas Beckord, Leiter des Teams Stadtentwicklung und Statistik. Erscheinen wird der Mietpreisspiegel voraussichtlich im August.
Weitere Informationen sowie die zurzeit noch aktuelle Ausgabe „Mietpreisspiegel 2017/2018“ sind unter www.osnabrueck.de/statistik abrufbar. Zusätzliche Fragen können Bürgerinnen und Bürger unter 0541 3234517 stellen.
Pressekontakt: Simon Vonstein | Tel.: 0541/323-4557 | E-Mail: vonstein@osnabrueck.de
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