„Spielsachen-Glücksbringer-Opfergaben-...“
Neue Sonderausstellung im Museum Schloss Steinheim in Kooperation mit dem Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum
Die neue Sonderausstellung „Spielsachen-Glücksbringer-Opfergaben. Ausgewählte Objekte der Antike des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums zu Besuch im Museum Schloss Steinheim“ wird am Freitag, 7. Juni 2019, um 17 Uhr eröffnet. Sie wird vom 8. Juni 2019 bis 22. März 2020 im Museum Schloss Steinheim zu sehen sein. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Eröffnung herzlich eingeladen. Begrüßen wird Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Grußworte sprechen Ortsvorsteher Klaus Romeis und Dr. Victoria Asschenfeldt, Museumsleiterin Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau-Wilhelmsbad. Eine thematische Einführung gibt Sabine Küppers M.A., Museumsleiterin Schloss Steinheim. Im Anschluss an die Eröffnung lädt das Museum Schloss Steinheim zu einem kleinen Fest mit römischen Spielen und einem Rundgang durch die Ausstellung ein.
Ausgewählte Objekte der Antike des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums werden zusammen mit regionalen archäologischen Funden im Museum Schloss Steinheim ausgestellt, denn am Beispiel von Spielsachen wird klar, dass sich verschiedenen Kulturen gegenseitig beeinflusst haben und Spielen war bereits in der Antike kulturübergreifend. Darüber hinaus wird gezeigt, dass sich Deutung und Funktion erst durch die wissenschaftliche Interpretation der Fundzusammenhänge erschließen lassen. Mitmachwerkstätten, Ausstellungsführungen und Vorträge bieten den Besuchern viele Möglichkeiten, das Ausstellungsthema mit allen Sinnen zu erleben.
Hintergrund:
SPIELSACHEN sind zu jeder Zeit für Kinder Hilfsmittel gewesen, die Lebenswelten der Erwachsenen zu erleben. Antike Schriftquellen über das Spielen und über die Kindererziehung bieten spannende Einblicke in kulturelle und soziale Zusammenhänge der griechischen und der römischen Kultur.
GLÜCKSBRINGER waren für die Menschen der Antike Gegenstände, die vor möglichen Gefahren geschützt und Unheil abgewehrt haben. Amulette oder Figürchen konnten als sogenannte „Apotropaia“ ein magischer Schutz sein und sollten dem Träger zu Glück, Wohlstand, Gesundheit und einem langen Leben verhelfen.
OPFERGABEN sind Weihegaben an die Götter. Im Zusammenhang mit Übergangsritualen wurden auch Spielsachen als Opfergaben in Heiligtümern geweiht und in Gräber mitgegeben.
SONDERAUSSTELLUNG · 8.6.2019–22.3.2020 im MUSEUM SCHLOSS STEINHEIM
Regionale Archäologie und Stadtgeschichte Steinheim
Schlossstraße 9 * 63456 Hanau-Steinheim
Telefon Museumskasse: 06181-659701 (Sa.& So. 11.00–17.00 Uhr)
Info-Telefon: 06181-295-1799 (Mo.–Fr. 8.00–13.00 Uhr)
E-Mail: museen@hanau.de
www.museen-hanau.de
Parkmöglichkeiten:
Altstadtparkplatz Richtung Klein-Auheim, Großer Parkplatz Illertstraße (Busse) nach Anmeldung · ca. 10 Gehminuten zum Schloss Steinheim
Weitere Informationen: www.museen-hanau.de
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Rosshahn mit Reiter
„Glücksbringer-Opfergaben-Spielsachen...“
Neue Sonderausstellung im Museum Schloss Steinheim in Kooperation mit dem Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum
Bild : Rosshahn mit Reiter, Kinderspielzeug, 2. Jahrhundert, Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum, Hanau-Wilhelmsbad
Abb.: Medienzentrum Hanau/Bildstelle
Grabbeigabe in einem Kindergrab
„Glücksbringer-Opfergaben-Spielsachen...“
Neue Sonderausstellung im Museum Schloss Steinheim in Kooperation mit dem Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum
Bild : Grabbeigabe in einem Kindergrab, 4. Jahrhundert vor Christus, Museum Schloss Steinheim-regionale Archäologie und Stadtgeschichte Steinheim
Abb.: Medienzentrum Hanau/Bildstelle
Römische Spielsachen
„Glücksbringer-Opfergaben-Spielsachen...“
Neue Sonderausstellung im Museum Schloss Steinheim in Kooperation mit dem Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum
Bild : Spielsachen aus dem römischen Lagerdorf von Nidderau-Heldenbergen und einem Kindergrab aus Hanau-Kesselstadt, 2. Jahrhundert, Museum Schloss Steinheim-Regionale Archäologie und Stadtgeschichte Steinheim
Abb.: Medienzentrum Hanau/Bildstelle
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