Pressedienst des Kreises Borken vom 06. 06. 2019

Kinder experimentieren im Schülerlabor „PhänomexX“
Projekt für die Klassen vier bis sechs / Im nächsten Schuljahr in der Losbergschule in Stadtlohn





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Kreis Borken/Borken.

Wieso kann ein Ei aufrecht stehen? Wieviel wiegst du auf dem Mond? Was macht deine Arme stark? – Mit diesen und weiteren Fragen rund um „Superkräfte“ auf der Erde, im Universum und des menschlichen Körpers hat sich jetzt die Klasse 4a der Cordula Grundschule aus Borken-Gemen im Schülerlabor „PhänomexX“ beschäftigt. Das außerschulische Lernangebot gibt es seit 2016 im Kreis Borken und macht zurzeit Halt in den Räumen der Jodokus Nünning Gesamtschule in Borken-Gemen. „PhänomexX“ umfasst naturwissenschaftliche Inhalte, die sich in den Lehrplänen für die Klassen vier bis sechs wiederfinden.

Ziel des Labors ist es, durch eigenständig durchgeführte Experimente die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in den MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik – zu verbessern und das schulische Lernen zu ergänzen. Zudem sollen weitere Fähigkeiten wie der Umgang mit Versuchsgeräten und das genaue Beobachten gestärkt werden. Auch die Freude am Experimentieren kommt im Schülerlabor nicht zu kurz: „Es macht richtig Spaß. So viele Versuche können wir in der Schule sonst nicht machen“, sind sich die Kinder einig.

Die verschiedenen Themen, die die kleinen Forscherinnen und Forscher innerhalb eines Schulvormittags bearbeiten können, werden an knapp 30 Stationen präsentiert. Die Aufgaben für die jeweiligen Etappen befinden sich in dem Forscherheft, das die Schülerinnen und Schüler bereits während der Vorbereitung im Unterricht erhalten. Bei den Versuchen, die grundsätzlich in Partnerarbeit durchgeführt werden, notieren die Kinder in den Heften ihre Beobachtungen. Zudem formulieren sie erste schriftliche Erklärungsversuche. Diese besprechen sie dann anschließend im Unterricht mit ihrer Lehrkraft. „Die Vor- und Nachbereitung im Schulunterricht ist sehr wichtig“, betont Cornelia Reichel vom Bildungsbüro des Kreises Borken und ergänzt: „Nur so können die Kinder die gewünschten Lernziele erreichen.“

Zur Unterstützung der Mädchen und Jungen gibt es zudem die sogenannten „Science Buddies“: Vier Achtklässler der Jodocus Nünning Gesamtschule, die Freude an naturwissenschaftlichen Themen haben, unterstützen die Klasse 4a. „Sie helfen den jungen Forscherinnen und Forschern beispielsweise, wenn diese Fragen zu einem Thema oder zu der Durchführung eines Experimentes haben“, erklärt Reichel. Auch sie wirkt beim Projekt im Schülerlabor mit. Zudem unterstützen die Lehrkräfte ihre Klassen. Vor dem Besuch des Labors haben sie eigens dafür an einer Fortbildung teilgenommen, die der Kreis Borken organisiert. Dort wurden sie in das Projekt eingewiesen und lernten unter anderem selbst die einzelnen Stationen kennen. Die Schulung befähigt auch fachfremdunterrichtende Lehrkräfte dazu, das „PhänomexX“-Labor zu nutzen.

Jede Lehrkraft hat beim Schülerlabor die Möglichkeit, die Thematik individuell einzugrenzen oder auszuweiten – so wie es zu den Kindern passt. „Neben dem regulären Forscherheft gibt es eine sprachsensible Version, die für integrative und inklusive Schulklassen in leichter Sprache verfasst wurde“, betont Cornelia Reichel.

Das Schülerlabor ist kostenlos und ein Angebot für alle Schulen aus dem Kreise Borken. Im neuen Schuljahr zieht „PhänomexX“ in die Losbergschule nach Stadtlohn. Anmeldungen für das Projekt sind bei Cornelia Reichel per E-Mail an c.reichel@kreis-borken.de möglich. Für weitere Informationen steht sie unter Tel. 02861/82-1348 zur Verfügung.



Pressekontakt: Kreis Borken, Ellen Bulten 02861 / 82-2111

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Welche Kraft wirkt bei einem Kettenkarussell? Das fanden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Cordula Grundschule aus Borken-Gemen im Schülerlabor „PhänomexX“ heraus.

Die Kinder platzierten ein Ei auf einem Salzhaufen und pusteten so lange, bis dieses nur noch auf wenigen Körner stand.

Die Kinder lernten viel über ihren eigenen Körper, beispielsweise wo das Herz liegt.

In der „Planetenmaschine“ konnten sich die Kinder einzelne Himmelskörper anschauen.



     

Herausgeber:
Kreis Borken
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