Umstellung auf nachhaltige Mobilität im Fuhrpark des Umwelt- und Gartenamtes schreitet voran

11. Juni 2019.

„Der Fuhrpark des Umwelt- und Gartenamts der Stadt Kassel wird umweltverträglicher und damit nachhaltiger“, freut sich Stadtbaurat und Umweltdezernent Christof Nolda. Nachdem bereits im Jahr 2017 zwei Elektrofahrzeuge vom Typ VW e-up! beschafft wurden, hat das Umwelt- und Gartenamt nun zwei weitere Fahrzeuge desselben Typs in Betrieb genommen.

„Mit den neuen Elektrofahrzeugen leisten wir als Stadt Kassel einen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Verringerung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2)“, sagte Nolda. Mit Elektrofahrzeugen werde Mobilität klimafreundlich.

 

Investitionen dank Förderung des Bundes

Gefördert wird die Beschaffung über die Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Auf diesem Weg erhält die Stadt Kassel die Hälfte der Investitionsmehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor: insgesamt etwa 24.000 Euro.

Zudem ist geplant im kommenden Jahr zwei weitere Elektrofahrzeuge, eines davon im Nutzfahrzeugsegment, sowie eine Schnellladeinfrastruktur zu beschaffen. Hierzu wurde im Mai über die benannte Richtlinie ein weiterer Förderantrag eingereicht. Die Bewilligung steht noch aus.

 

Lastenfahrrad im Botanischen Garten im Einsatz

Neben den Elektrofahrzeugen bereichert außerdem seit kurzem ein Lastenfahrrad mit Elektromotor vom Typ Musketier der Firma Radkutsche den Fuhrpark des Umwelt- und Gartenamtes. Gefördert wurde Beschaffung mit knapp 2.400 Euro über die Richtlinie zur Förderung von innovativen marktreifen Klimaschutzprodukten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kleinserien-Richtlinie) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Zum Einsatz kommt das Lastenfahrrad kommt vor allem im Botanischen Garten. Dort ersetzt es nach und nach ein dieselbetriebenes Minipritschenmobil.

 

Hintergrund: Elektromobilität

Elektrobetriebene Fahrzeuge setzen Energie deutlich effizienter um als herkömmliche mit Verbrennungsmotoren. 95 Prozent des Stroms werden zu Bewegung. Die Vergleichszahl bei einem Verbrennungsmotor mit Kraftstoff liegt hingegen nur bei rund 30 Prozent. Der größte Teil der Energie entweicht stattdessen als Wärme in die Umwelt.

Zudem entsteht bei der Verbrennung von Benzin oder Diesel Kohlendioxid (CO2), das den Klimawandel beschleunigt. Die konkrete CO2-Bilanz eines Elektrofahrzeugs hängt letztlich davon ab, wie der getankte Strom hergestellt wird. Je mehr Strom umweltfreundlich entsteht, desto besser sind die Ergebnisse der Elektromobilität.

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©Stadt Kassel; Foto: Stephan Kaiser

E-Mobilität Umwelt- und GartenamtAuch das Lastenfahrrad fährt jetzt mit Elektroantrieb, hier Bodo Rösner am Lenker und daneben die Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes, Dr Anja Starick sowie und Umweltdezernent Christof Nolda. Im Hintergrund bei den E-Autos Mirko Heinrich (links) und Thomas Pischzan vom Umwelt- und Gartennamt.



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