17. Juni 2019.
Zu einer Führung durch das Stadtarchiv und das Stadtmuseum sowie einer Führung durch die Kasseler Innenstadt mit Dr. Stephan Schwenke und Klaus Wölbling laden beide Institutionen ein.
Die Veranstaltung zum Thema „Verfolgt! Verbrannt! Vergessen? Kasseler Stadtgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus“ findet am Mittwoch, 3. Juli, 17 Uhr, statt. Beginn der Führung ist im Stadtarchiv, Wildemannsgasse 1. Auf dem Weg zum Stadtmuseum sind Hedwigstraße, Friedrichsplatz und Opernplatz weitere Stationen.
Vom „Goldenen Buch“ mit Eintragungen von Nazi-Größen bis hin zu dem bei Bombenangriffen verbrannten Bürgerbuch – das Stadtarchiv bietet eine ganze Reihe von beeindruckenden Relikten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Damit stellen diese Objekte eine wichtige Ergänzung zu dem entsprechenden Teil der Dauerausstellung im Stadtmuseum dar.
Dort wird mit dem Modell der zerstörten Innenstadt Kassels am Ende des 2. Weltkrieges, aber auch mit zahlreichen großen und kleinen Details eindrücklich gezeigt, wie Nationalsozialismus und Krieg das Leben in Kassel beeinflussten und prägten. Dabei spielt die Frage, welche Parallelen es zwischen damals und heute gibt, eine große Rolle.
Auf dem Weg vom Archiv zum Museum werden Orte aufgesucht, an denen Erinnerungen an die Taten der Nationalsozialisten wachwerden.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 7 87-44 05 gebeten.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
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Bürgerbuch der Stadt Kassel
©Stadtarchiv Kassel
Das im 2. Weltkrieg stark beschädigte Bürgerbuch der
Stadt Kassel.
Modells der zerstörten Stadt Kassel
©Stadtmuseum Kassel, Fotografin Jessica Wernhardt
Detail des Modells der zerstörten Stadt Kassel im Jahr 1945.
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