Meldungsdatum: 22.07.2019
Am Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink haben sich die Teilnehmer des Osnabrücker Ferienpasses jetzt wieder als fleißige Handwerker erprobt: 60 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren waren beim Bau der „Hütten- und Budenstadt“ dabei, einem viertägigen Angebot, bei dem wieder in fröhlicher Gemeinschaftsarbeit ein Holzbudendorf im Garten des Gemeinschaftszentrums errichtet wurde. Zum Schluss durfte dann in der Nacht auf den letzten Tag sogar in den Buden bzw. im Gemeinschaftszentrum übernachtet werden – und das war natürlich ein großes Erlebnis für die Kinder.
Die „Hütten- und Budenstadt“ gehört zu den besonders beliebten Angeboten beim Osnabrücker Ferienpass. Die Bauaktion wird seit vielen Jahren jeweils vom Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink angeboten und es wollen sich immer besonders viele Kinder beteiligen. Auch dieses Jahr war die „Hütten- und Budenstadt“ wieder im Handumdrehen ausgebucht – und mit 60 Teilnehmern war sie erneut eines der großen Angebote im Sommerferienprogramm.
Es gehört zu den Besonderheiten, dass sich am Bau der Hütten und Buden auch Eltern und Großeltern beteiligen dürfen. Auch diesmal waren wieder mehrere Väter dabei, die gemeinsam mit ihren Söhnen loslegten – so wurde etwa Rika (11) von ihrem Vater Jens Lademann begleitet, von Janne (7) und Finn (8) war ihr Vater Christian Wübbel dabei, außerdem gingen Sebastian (12) und Tristan (10) mit ihrem Vater Manuel Feld ans Werk.
Als Baustellenleiter war bei der Aktion auch dieses Jahr wieder Florian Berse, der als pädagogischer Mitarbeiter zum Team des Gemeinschaftszentrums gehört, im Einsatz. Wie er erklärte, geht es bei dem Angebot auch darum, den Teilnehmern den Umgang mit Werkzeugen zu ermöglichen und sie etwas besser als beispielsweise im Werkunterricht in der Schule kennenzulernen. Deswegen kommen beim Bau der Bütten- und Budenstadt auch niemals Bohrmaschinen oder andere Werkzeuge mit Motor zum Einsatz – sondern es wird ausschließlich mit Hammer, Säge, Zange, Zollstock, Kuhfuß und anderen „handgetriebenen“ Werkzeugen wie Pinseln gearbeitet.
Als Baumaterial standen den Teilnehmern auch dieses Jahr wieder Paletten, Kanthölzer, Bretter, Stämme und anderes Holz zur Verfügung. Die Paletten wurden teilweise zu Brettern zerlegt oder im Ganzen als Bodenplatte bzw. Wandelement verbaut. Die Kinder waren in dem Angebot wieder in sechs Gruppen eingeteilt, von denen jeweils eine eigene Bude errichtet wurde. Die fleißigen Junghandwerker legten in den Gruppen zunächst Gestaltungsideen für ihre Hütten fest und dann ging es mit der Unterstützung von Mitarbeitern des Gemeinschaftszentrums, Ferienpasshelfern, FSJlern und Vätern an die Umsetzung.
Auch dieses Jahr wurden die Hütten wieder auf besonders lustige Namen getauft: So gab es ein „Geisterhaus“, ein „Weißes Haus“ und die „Villa fällt gleich um“, bei der aber der Name keinesfalls Programm war. Die Hütte von Fabian (10), Paul (8), Franz (8), Mathea (9), Jakob (11), Ben (12), Willem (10), Jannik (11), Helena (10) und Tomma (7) war sogar gleich besonders schön mit grüner Dekoration verziert. Helena und Tomma hatten dafür aus den Klötzen einer Europlatte kleine Vasen gebaut.
Weiter gab es eine „VfL-Hütte“, die ganz in Lila angestrichen war – also in der Farbe des VfL Osnabrück. Und in der Hütte „Burger Biene“ war es eigentlich der Fußballverein Borussia Dortmund, an den die Farbgestaltung angelehnt war. Weil aber bei der Kombination von Gelb und Schwarz keine passende Vereinsfarbe vorhanden war, entschieden sich die Kinder für die Bezeichnung, die den ebenfalls gelb-schwarz gestalteten Namen des Osnabrücker Bewirtungsanbieters „Burger Biene“ aufgreift. Und das „Weiße Haus“ war ganz wie das große Vorbild in den USA komplett in weißer Farbe gestaltet.
Beim Bau der Hütten wurden natürlich viele Pausen gemacht, Spiele gespielt und die schöne Zeit genossen. Am meisten fieberten alle der Übernachtung zum Abschluss der Bauaktion entgegen. Mit Angeboten wie der Workshopwoche (ab 22.7., Haus der Jugend), den Abenteuertagen „Die Detektive sind los“ (ab 29.7., GZ Ziegenbrink) stehen beim Osnabrücker Ferienpass in den nächsten Wochen noch weitere mehrtägigen Angebote auf dem Programm, in denen mehrere Tage lang zu übergreifenden Themen kreativ gestaltet/gearbeitet oder gespielt wird.
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