22. August 2019.
Geldspritze für einen guten Zweck: die DAK-Gesundheit in Kassel unterstützt die Arbeit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) mit 7.000 Euro. Durch die Förderung der Krankenkasse wird der 17. Kasseler Selbsthilfetag am 31. August auf dem Königsplatz ermöglicht, wo sich 32 Selbsthilfegruppen mit vielfältigen Informationsangeboten präsentieren und für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.
„Ich freue mich darauf, meinen ersten Selbsthilfetag in Kassel eröffnen zu dürfen. Ich bin beeindruckt, dass es in Kassel rund 250 solcher Gruppen gibt und mit welcher Kraft sich erkrankte, selbst betroffene und angehörige Menschen dort engagieren“, erklärt Stadträtin Ulrike Gote. Deshalb sei sie sehr dankbar für die großzügige Förderung durch die DAK Gesundheit. Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamts Region Kassel, zu der die KISS gehört, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Nur so kann die gesamte Logistik im Hintergrund des Selbsthilfetages mit Infozelten, Musik und Verpflegung finanziell gestemmt werden.“
Für ihn sei die Förderung der Selbsthilfe mehr als eine gesetzliche Aufgabe, sagt Andreas Kohlrautz von der DAK-Gesundheit in Kassel: „Wir sehen Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig. „
Carola Jantzen, die Leiterin von KISS, weist auf eine besondere Aktion beim Selbsthilfetag hin: die Quiz-Rally. Von den Gruppen wurden Fragen zusammengetragen, deren Lösung man im Gespräch am Infostand erfährt. Für zehn richtige Antworten bekommen die Quiz-Rally-Teilnehmenden einen kleinen Gewinn. So werden den Besucherinnen und Besuchern die Ängste genommen, auf eine Selbsthilfegruppe aktiv zuzugehen, ohne sich gleich als selbstbetroffen erkennen zu geben. Gerade für Betroffene mit lebensbedrohlichen, langwierigen, psychischen oder Suchterkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner zu finden. Die Gruppen seien wichtig, weil man dort offen reden kann, Verständnis findet und aktuelle Informationen und Praxistipps aus erster Hand bekommt.
Angebote des Selbsthilfetags
Am Sonntag, 31. August, werden in der Zeit von 11 bis 17 Uhr an den Infoständen auch verschiedene Gesundheitschecks angeboten: einen Blutzuckertest und einen Diabetesrisikotest (Diabetesselbsthilfe Nordhessen), einen Hörtest (Verband Schwerhöriger Kassel e.V.), einen Riechtest zur Früherkennung von Parkinsonsymptomen sowie die Bestimmung der Sauerstoffsättigung im Blut (Schlafapnoe Kassel - Fuldatal).
Am Stand von KISS erhält man Informationen zu allen Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Kassel und auch überregional. Wer Interesse an der Gründung einer neuen Gruppe hat, kann sich ebenso an KISS wenden. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt Welf Kerner mit seinem Akkordeon.
Teilnehmende Selbsthilfegruppen:
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Förderung für KISS
©Harry Soremski/Stadt Kassel
Die DAK-Gesundheit in Kassel unterstützt die Arbeit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) mit 7.000 Euro. Durch diese Förderung wird der 17. Kasseler Selbsthilfetag am 31. August auf dem Königsplatz ermöglicht: (v.l.n.r.) Ulrike Gote (Stadträtin), Dr. Karin Müller (Leiterin des Gesundheitsamts Region Kassel), Andreas Kohlrautz (Leiter der DAK-Geschäftsstelle Kassel) und Carola Jantzen (KISS).
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