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Meldungsdatum: 09.09.2019

Führung im Steinbruch „Am Silberg“

Kreisheimatpfleger und Geschichtsverein Soest beteiligen sich am Tag des Geotops

Der landesweite Tag des Geotops am Sonntag, 15. September 2019, der interessante erdgeschichtliche Aufschlüsse und Naturdenkmale der Öffentlichkeit vorstellt, richtet den Fokus auch auf ein geologisches Kleinod auf dem Gebiet der Kreisstadt Soest. Kreisheimatpfleger Norbert Dodt lädt gemeinsam mit dem Geschichtsverein Soest zu einer Führung im Steinbruch „Am Silberg“ ein. Der Soester Geowissenschaftler Dr. Frank Erlach will die Besonderheiten dort für jedermann verständlich präsentieren.

Schräg gegenüber der Soester Niederlassung der „Heitkamm GmbH“ (Straße Am Silberg, Hausnummer 18) befindet sich der Beginn eines Wander-/Radweges zum Steinbruch „Am Silberg“, der darüber nach rund 50 Meter erreicht wird. Dort ist am 15. September um 11 Uhr der Treffpunkt für die rund einstündige  Veranstaltung. Festes Schuhwerk wird empfohlen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Steinbruch gewährt einen Blick in die Kreide-Zeit vor etwa 88 Millionen Jahren, als die Region vom damaligen Kreide-Meer überflutet war. Dessen südliche Küstenlinie verlief im nördlichen Sauerland. Das Klima war zu dieser Zeit deutlich wärmer als heute. Am Grund des Meeres wurden Schlämme abgelagert, aus denen Kalksteine, Mergel und Kalksandsteine entstanden. Auch die für Soest so typischen Grünsandsteine wurden in dieser Epoche der Erdgeschichte gebildet. Aber nicht nur für Historiker und Fachleute ist der Steinbruch interessant: Reste von damals im Wasser lebenden Tieren (Fossilien) können in den Gesteinen können gefunden werden. Daneben gibt es ein auffälliges geologisches Phänomen: Die waagerecht abgelagerten Schichten werden durch eine Rinnenstruktur unterbrochen, für deren Entstehung die Wissenschaftler unterschiedliche Erklärungen haben.

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Pressekontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200


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Auffälliges geologisches Phänomen

©Foto: Peter Sukkau
Auffälliges geologisches Phänomen

Die im ehemaligen Steinbruch „Am Silberg“ in Soest waagerecht abgelagerten Schichten werden durch eine Rinnenstruktur unterbrochen. Für dieses auffällige geologische Phänomen haben Wissenschaftler unterschiedliche Erklärungen. Nähere Erläuterungen dazu bietet eine Führung am „Tag des Geotops“. Foto: Peter Sukkau


 

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