24. September 2019.
Unter dem Motto “Zusammen leben, zusammen wachsen“ findet vom 17. September bis 3. Oktober die diesjährigen Interkulturelle(n) Wochen (IKW) statt. Es ist die 43. Ausgabe der Veranstaltung, die eine Mischung aus Kultur, Informationen und Unterhaltung bietet. Das Programm spricht alle Altersgruppen an: Es gibt Musik, Kulinarisches, Museumsangebote, Spiele, Lesungen, Exkursionen und vieles mehr.
Bei einem Pressetermin in der Kasseler „Kirche im Hof“ im Vorderen Westen stellten Bürgermeisterin Ilona Friedrich, Pastor Frank Fornacon und der Leiter der internationalen Wandergruppe, Hans-Hermann Schneider, die Einzelheiten des Programms vor. Mit 30 verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen, organisiert von 20 Partnern, will die interkulturelle Woche dazu anregen, sich über kulturelle Grenzen hinweg auszutauschen und bei gemeinsamen Aktivitäten miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bürgermeisterin Ilona Friedrich wies darauf hin, dass das neuen Integrationskonzept der Stadt Kassel im Rahmen der Veranstaltung „Runder Tisch Integration“ am Mittwoch, 25. September, von 10 bis 16 Uhr im Bürgersaal des Rathauses vorgestellt wird und darüber diskutiert werden kann.
Preise zu gewinnen gibt es beim „Rätsel der seltsamen Vitrine“ in der Jugendbücherei, für dessen Lösung ein Buch der Weltliteratur erraten werden muss.
Gemeinsame Aktivitäten
Für gemeinsame Aktivitäten bietet die IKW vieles Anlässe. So bei „Archäo-Walk Spezial“ mit einer Exkursion ins frühe mittelalter zur Ruine der Igelsburg. Ein interkultureller Spielenachmittag, Filmvorführungen, ein Stadtspaziergang, der Workshop „Upcycling“ zum Klimawandel, der Schnupperkurs „Arabisch“, Grimms Märchenstunde in zahlreichen Sprachen und ein interkultureller Gottesdienst stehen unter anderem auf dem Programm der IKW.
Bürgermeisterin Friedrich: „Es ist wichtig, Gelegenheiten und Aktionen zu schaffen, bei denen unkompliziert miteinander umgegangen werden kann. Es gehört zu unserer Hauptaufgabe, die Menschen, die zu uns gekommen sind, in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Sprachkompetenz und der kulturelle Austausch sind dafür wichtige Voraussetzungen, es sollen aber auch Lebensfreude und Spaß vermitteln werden.“
„Über alle Unterschiede hinweg verbindet Freundschaft alles“ bestätigte Pfarrer Fornacon und berichtete aus einer internationalen Jugendgruppe, die sich in der Kirche im Hof auf Initiative von syrischen Flüchtlingen gegründet hat.
„Fest der Begegnung“ und „Tag der Moschee
Wie in den vergangenen Jahren gehörte wieder das interreligiöse „Fest der Begegnung“ am Dienstag, 24. September, unter dem Motto „Weisheit“ in der Synagoge Kassel zur IKW.
Am 3. Oktober gibt es zum Abschluss die Gelegenheit, beim „Tag der offenen Moschee“ islamische Gotteshäuser kennen zu lernen.
Organisiert wird die IKW von zahlreichen Kasseler Trägern der Integrationsförderung, von kommunalen Einrichtungen, freien Trägern der Wohlfahrtsverbände, Vereinen und engagierten Personen. Der Integrationsbeauftragte der Stadt Kassel moderiert und unterstützt die Vorbereitungen und die Durchführung.
Ausführliche Informationen
Das komplette Kasseler Programm liegt in digitaler Form auf der Homepage der IKW www.interkulturellewoche.de vor.
Ausführliche Programminformationen sind ebenfalls dem Veranstaltungskalender der Stadt Kassel zu entnehmen.
Programmhefte sind erhältlich am Info-Point im Rathaus, in der Stadtbücherei sowie der Kinder- und Jugendbücherei.
Hintergrund
Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der Interkulturellen Woche
Weitere Informationen erteilt der Integrationsbeauftragte der Stadt Kassel, Carsten Höhre, unter Telefon 0561 – 7872152 und Email: carsten.hoehre@kassel.de
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Petra Bohnenkamp
Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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34112 Kassel
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