02. Oktober 2019.
„Kassel zwischen zwei Weltkriegen“ lautet der Titel einer Führung im Stadtmuseum mit dem Museumsführer Albert Walch am Sonntag, 13. Oktober, 14 Uhr.
Ursachen, Formen und Auswirkungen der nationalsozialistischen Epoche in Kassel.
Wie kam es dazu, dass viele Menschen in Kassel wie überall in ganz Deutschland das Vertrauen in das demokratische System der Weimar Republik verloren und vom Nationalsozialismus die Lösung ihrer Probleme erhofften? Wie veränderten und prägten die neuen Machthaber die Gesellschaft, um ihre Herrschaft zu sichern? Welche besondere Rolle spielte Kassel im Rahmen der Rüstungsproduktion?
Museumsführer Albert Walch geht an ausgewählten Ausstellungstücken schwerpunktmäßig auf das Ende des 1. Weltkrieges und die Weimarer Republik ebenso ein wie auf das Leben der Menschen in Kassel während der NS-Zeit. Das Modell, das die zerstörte Stadt Kassel am Ende des Krieges in 1945 zeigt, veranschaulicht die Gefahren nationalistischer Politik.
Der Eintritt ins Museum beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 05 61/7 87-44 05.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
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Postkarte zu den Reichskriegertagen in Kassel
©Stadtmuseum Kassel, Fotografin Jessica Wernhardt
Postkarte zu den Reichskriegertagen in Kassel, 1938, in der Dauerausstellung.
Mitgliedsausweis eines Mädchens im „Bund deutscher Mädel“
©Stadtmuseum Kassel, Fotografin Jessica Wernhardt
Mitgliedsausweis eines Mädchens im „Bund deutscher Mädel“ in der Dauerausstellung.
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