Meldungsdatum: 08.10.2019
Die Brinkstraße, die Wilbecke und die Remigiusstraße, wie deren östlicher Abschnitt vor dem Zweiten Weltkrieg hieß, bilden im Stadtkern Borkens seit einem Jahrhundert eine Hauptverkehrsachse. Durch die jüngste Verlängerung und Verbreiterung der Bahnhofstraße wird ihre Beanspruchung nochmals erheblich steigen.
In der Reihe „Geschichte ist mehr“, die vom Stadtarchiv Borken koordiniert und von der Volkshochschule, dem Forum Altes Rathaus und dem Heimatverein Borken mitgetragen wird, berichtet Rudolf Koormann am Mittwoch, den 9. Oktober, wie diese Straßenverbindung in der Vorkriegszeit verlief. Als ausgewiesener Kenner der historischen Stadtgestalt beschreibt er anhand historischer Fotografien, welche besonderen Gebäude und Einrichtungen sich vom Waisenhaus über das Armenhaus bis zu Hotels, Geschäften und Gaststätten hier befanden, wie die Quartiere rechts und links von ihr aussahen und welche Geschichten und Begebenheiten überliefert sind.
Der Vortrag findet um 19:30 Uhr im VHS-Forum an der Heidener Straße statt, der Eintritt beträgt 6,00 Euro (Schülerinnen und Schüler frei).
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