Meldungsdatum: 14.10.2019

Lesereihe „Erfahren, woher wir kommen. Grundschriften der europäischen Kultur“

Wenn wir erfahren wollen, woher wir kommen, müssen wir lesen. Die Grundschriften der europäischen Kultur: Homer und Sophokles, Ovid und Vergil, aber auch Shakespeare und Nietzsche. 13 Texte hat Hanjo Kesting in den vergangenen Monaten bereits vorgestellt.

Weiter geht es am Montag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr im Friedenssaal des historischen Rathauses mit Giovanni Boccaccios „Das Decameron“. Das Werk ist ein Fest der Erzähl- und Lebenskunst. Gefeiert wird es vor dem Hintergrund der großen Pestepidemie, die im Jahre 1348 Florenz und fast das gesamte südliche Europa heimsuchte. Boccaccio beschreibt diese Katastrophe in all ihren Schrecknissen. Die Prosa des „Decameron“ wurde zum Vorbild für die kommenden Jahrhunderte, nicht nur in Italien. Shakespeare und noch Lessing haben aus Boccaccios Werk geschöpft.

Hanjo Kesting kommentiert, Sonja Beißwenger und Volker Risch lesen.

Am Montag, 25. November, um 19.30 Uhr folgt dann in der nächsten Veranstaltung „Gargantua und Pantagruel“ von Francois Rabelais.

„Erfahren, woher wir kommen. Grundschriften der europäischen Kultur“ ist eine 27-teilige Reihe, die auf drei Jahre angelegt ist. Veranstalter ist das Literaturbüro Westniedersachsen, das dafür großzügig unterstützt wird von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. Im Vorverkauf sind Karten bei der Tourist-Information zum Preis von 10 Euro/ermäßigt 7 Euro erhältlich; Bierstraße 22-23, 49074 Osnabrück, Telefon 0541 323-2202, E-Mail: tourist-information@osnabrueck.de oder an der Abendkasse, sofern dann Karten noch vorrätig sind.