Stadtbibliothek lädt zu Tucholsky-Revue

14. Oktober 2019.

In einer leichtfüßig-tiefgründigen biographischen Revue präsentieren der Schauspieler Herwig Lucas und der Pianist Jürgen Oßwald Texte und Chansons des unbequemen Zeitzeugens Kurt Tucholsky. Ihr Programm „Lerne lachen, ohne zu weinen“ findet am Donnerstag, 24. Oktober, ab 19.30 Uhr zum Tag der Bibliotheken in der Stadtbibliothek statt.

Dabei bietet die Darstellung schillernde Miniaturen: von der Erschaffung der Welt bis zum ultimativen Rezept gegen Grippe, vom Glück und vom Unglück in der Liebe und, wenn gar nichts mehr hilft, vom kleinen Stückchen Kautabak.

Tucholsky war Lyriker, Kritiker, Romancier, bissiger Satiriker und Verfasser erotisch-frecher Chansons. Er liebte die Frauen, die verrauchten Berliner Kneipen und die halsbrecherischen Pointen. Tucholsky war seinen Zeitgenossen auch als Peter Panther, Theobald Tiger und Kaspar Hauser bekannt. Er hat die Katastrophe des Nationalsozialismus vorausgeahnt, so früh wie kaum ein anderer – und doch geglaubt, sie mit der Schreibmaschine aufhalten zu können. Später wurde jener aus Deutschland, das er hasste und liebte, aus und nahm sich im schwedischen Exil das Leben.

Der ursprüngliche für diesen Termin geplante Edith Piaf-Abend entfällt.

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