Meldungsdatum: 21.11.2019
Sabine Thümmler geht am Donnerstag, 5. Dezember, um 19 Uhr in ihrem Vortrag im Museumsquartier Osnabrück der Frage nach, wie die Tapetenfabrik Rasch nach 1945 an den Erfolg der Bauhaustapete wieder anknüpfen konnte.
In der Aufbauphase der jungen Bundesrepublik stellten sich ähnliche Fragen wie im Siedlungsbau der 1920er und 1930er Jahre. Geschmackvolle Einrichtungen zu erschwinglichen Preisen waren das erklärte Ziel. Und wiederum hatte die Tapetenfabrik Rasch eine durchschlagende Idee. Sie brachte in den 1950er Jahren Kollektionen auf den Markt, die von Architekten und Künstlern geschaffen waren und den Bogen von graphischen Mustern bis hin zu Bildmotiven spannten. Die Entwürfe stammten unter anderem von Arnold Bode, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Bernhard Schultze, Bele Bachem oder Salvatore Dali.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück. Der Eintritt ist frei.
Anschließend findet zur Finissage der Ausstellung „bauhaustapete – neu aufgerollt“ ein Sektempfang statt.
Pressekontakt: Heiko Mitlewski | Fachbereich Kultur | Tel. 0541 323-3217 | E-Mail: mitlewski@osnabrueck.de
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