Ausstellung im Rathaus: „Europa, der Krieg und ich“. 100 Jahre Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

23. Oktober 2019.

Vor 100 Jahren, im Dezember 1919, hat sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gegründet. Ziel war es damals, die Soldatengräber des Ersten Weltkrieges zu pflegen. Den Wandel der Kernarbeitsbereiche des Vereins beleuchtet aktuell eine Ausstellung im Kasseler Rathaus, die Einblicke in die wichtigsten Etappen der Verbandsgeschichte gibt.

 

Dazu gehören beispielsweise die Gründungsphase in der Weimarer Republik und die willige Andienung an das nationalsozialistische Gewaltregime, die Kontinuitäten und Brüche nach 1945 sowie das erweiterte Aufgabenfeld nach der Öffnung Osteuropas. Stand ursprünglich das nationale Gefallenengedenken im Zentrum des Interesses, so umfasst die Kriegsgräberfürsorge heute das Bemühen um die Gräber aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, ebenso das öffentliche Gedenken und Mahnen für den Frieden sowie eine auf Friedensfähigkeit und Verständigungsbereitschaft zielende Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit. Seit 1951 hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seinen Hauptsitz in Kassel.

 

Den Einsatz für Frieden und Verständigung unterstützt auch Oberbürgermeister Christian Geselle, Vorsitzender im Kreisverband Kassel-Stadt des Volksbundes. „Die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat gerade vor dem Hintergrund der aktuell globalen Konflikte eine hohe Bedeutung. Für uns alle ist die Friedensarbeit des Volksbundes inzwischen unverzichtbar.“

 

Die in dieser Woche eröffnete Ausstellung, die vom Landesverband Hessen in Kooperation mit der Stadt Kassel präsentiert wird, ist noch bis zum 30. Oktober vor den Sitzungssälen im zweiten Obergeschoss zu sehen. Geöffnet ist das Rathaus zu den üblichen Geschäftszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.

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Ausstellung 100 Jahre Volksbund im Rathaus
©Stadt Kassel/ Fotografin: Constanze Wüstefeld

Ausstellung 100 Jahre Volksbund im RathausOberbürgermeister Christian Geselle schaut sich die Ausstellung "Europa, der Krieg und ich" im Kasseler Rathaus an.



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