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Cuxhaven, 30. Oktober 2019
Das ehemals geplante Marineobservatorium in den Moorwiesen
Vortrag im Stadtarchiv Cuxhaven

Kennen Sie das verschwundene Marineobservatorium in den Moorwiesen?

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs plante das Oberkommando der Marine, zwischen dem Döser Kurpark und Prinzessinnentrift ein gigantisches Marineobservatorium (Hydrographisches Institut) zu errichten. Dieses sollte eine Gezeitenrechenmaschine enthalten, die auch große militärische Bedeutung gehabt hätte.

Obwohl wichtige zivile und militärische Entscheidungsträger noch Bedenken zum Standort am Döser Seedeich trugen, wurden im April 1940 bereits die ersten Rammarbeiten ausgeführt. Die im Ersten Weltkrieg aufgegebene Mörserbatterie wurde teilweise gesprengt. Übrig blieb der dann erst 1970 gesprengte Kommandantenstand auf der östlichen Seite der Batterie.

 

Gerd Wildfang, ehemaliger langjähriger Leiter des städtischen Hochbauamtes, stellt die Ergebnisse seiner Archivrecherchen vor, die er in seinem (mittlerweile als Standardwerk etablierten) Buch „Militärische Bauten der Festung Cuxhaven ab 1870 – eine Bestandsaufnahme“ festgehalten hat: die umfangreichen Planungen für das Marineobservatorium, den durch den Kriegsverlauf eingestellten Baukörper und seinen Zweck zur Aufstellung eines Gezeitenrechners.

 

Der Vortrag findet am Donnerstag, 14. November 2019, um 19 Uhr im Veranstaltungsraum von Stadtbibliothek und Stadtarchiv statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist die Stadt Cuxhaven.

 

 



Pressekontakt: Stadt Cuxhaven, Stadtarchiv: Friedhelm Gleiß, Tel. 04721/70070831




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Bilder: Gustav Lampmann: Ein Baumeister unserer Zeit, München 1953



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