31. Oktober 2019.
Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Klimaschutzengagements schenkt hassia zehn hessischen Städten je zehn Bäume. In Kassel bekommt das Naherholungs- und Naturschutzgebiet im Westen der Stadt ein frisches grünes Tor, einen Bienenbaum und neue stadttypische Ulmen.
Kassel, 30. Oktober 2019. Eine markante hängende Weide am Ufer des Wasserfallsgrabens soll zukünftig den einladenden Eingang zum beliebten Naturschutzgebiet in Kassels Westen bilden. Ihr gegenüber werden acht neue Ulmen den Weg der Spaziergänger und Fahrradfahrer säumen. Weiter oben am Wegesrand wächst zudem bald ein junger Bienenbaum heran.
Baumstarkes Geschenk
Die zehn Bäume sind ein Geschenk von hassia, dem hessischen Mineralwasser. Seit 2008 spendet die Marke im Rahmen ihres Klimaschutzengagements Bäume für Waldaufforstungen, insgesamt schon über 1,2 Millionen in Deutschland und weltweit. „Diesen Klimaschutz wollen wir noch stärker in der Heimat sichtbar machen. Dafür pflanzen wir unter dem Motto ‚Baumstark für Hessen‘ in zehn hessischen Städten jeweils zehn Wunschbäume, als Beitrag für einen gesunden Baumbestand und ein grünes Stadtbild“, erklärt die Pressesprecherin der Hassia Mineralquellen Sibylle Trautmann.
Robuste Ulmen plus Liebling der Bienen
Das wird in Kassel sehr willkommen geheißen: „Im Bestand unserer 86.000 Bäume gibt es durch Trockenheit und Schädlingsbefall etliche Ausfälle“, sagt Andreas Peters, stellvertretender Leiter des Umwelt- und Gartenamtes Kassel. „Um notwendige Fällungen zu kompensieren und den Bestand darüber hinaus weiter auszubauen, brauchen wir auch solche Spenden. Die Bäume sind wichtig für eine gute Luftqualität in der Stadt, bieten Schatten, wirken einem Temperaturanstieg entgegen und dienen als wichtige Nahrungsquelle und Lebensraum für viele Tiere.“
Gemeinsam mit Ortsvorsteherin Elisabeth König (Kirchditmold) setzten Andreas Peters und Sibylle Trautmann heute am Wasserfallsgraben eine der neuen Ulmen in die Erde. Ulmen sind aktuell in Kassel äußerst selten. Durch ein europaweites Ulmensterben waren sie auch hier aus dem Stadtbild nahezu verschwunden. Die nun gewählte Art Ulmus „Sapporo Autumn Gold“ ist widerstandsfähig gegen Schädlinge, wächst schnell und bildet eine breite schattenspendende Krone aus. Der Bienenbaum (auch als Honigesche oder Tausendblütenstrauch bekannt) wird mit seinen nektarreichen Blüten viele Bienen anlocken. Seine Früchte nähren dann die heimischen Vögel.
Unterstützung für Entwicklung und Pflege
Zunächst müssen die neuen Bäume intensiv gepflegt, vor allem über Jahre viel gewässert werden. Auch dazu leistet hassia einen Beitrag. „Generell ist es für uns wichtig, dass ein Engagement für unser Stadtgrün nachhaltig ist“, sagt Andreas Peters. „Baumspenden sind wichtig, genauso aber auch die Unterstützung, um die richtige Pflege und damit das gesunde Wachstum der Bäume gewährleisten zu können. Hier sind wir für das Engagement durch Bürger und Unternehmen dankbar.“
Klimaneutral und engagiert
Vor Kassel hat hassia bereits in Bad Vilbel, Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt und Bad Hersfeld jeweils zehn Bäume gepflanzt. In diesem Jahr folgen noch Gießen, Fulda und Wetzlar. „Die Baumpflanzaktionen sind Teil unseres umfangreichen Klimaschutzengagements. Seit Anfang des Jahres produzieren wir unsere hassia-Getränke komplett klimaneutral und ausschließlich in Mehrwegflaschen“, erklärt Sybille Trautmann. „Damit die gesamte Herstellungskette der Produkte das Gleichgewicht der Erdatmosphäre nicht verändert, haben wir gemeinsam mit allen Lieferanten in der gesamten Produktionskette so viele CO2-Emissionen wie möglich verringert. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch Baumspenden ausgeglichen.“
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab
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Neue Ulmen am Wasserfallsgraben
©Thomas Goettemann/Hassia
Setzen eine der neuen Ulmen in die Erde (v.l.n.r.): Ortsvorsteherin Elisabeth König (Kirchditmold), Volker Lange (Umwelt- und Gartenamt), Andreas Peters (Stellvertretender Leiter Umwelt- und Gartenamt) und Sibylle Trautmann (Pressesprecherin Hassia).
Stadt Kassel
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