Meldungsdatum: 15.11.2019
Der kenianische Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Ngũgĩ wa Thiong’o wird am Freitag, 29. November, im Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück mit dem diesjährigen Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis ausgezeichnet. Aufgrund einer Erkrankung wird der Preisträger seine Auszeichnung nun nicht persönlich entgegennehmen können. Die Stadt Osnabrück hatte im Mai bekanntgegeben, ihn für seine „Dekolonisierung des Denkens“ und die damit verbundenen Impulse zur Selbstbestimmung afrikanischer Völker auszuzeichnen. Den diesjährigen Sonderpreis erhält die Initiative Sea-Watch e.V. für ihr Engagement in der zivilen Seenotrettung.
Trotz seiner Absage findet am Vorabend der Verleihung die geplante Podiumsdiskussion mit dem Vorsitzenden von Sea-Watch e.V. Johannes Bayer, dem Afrikanisten Manfred Loimeier und dem Journalisten Christian Jakob statt. Unter dem Titel „Afrika geht uns alle an!“ wird das Gespräch von der Journalistin Birgit Morgenrath, deren Schwerpunkthema die Geschichte und Kultur Afrikas ist, moderiert. Der aus dem Kongo stammende Weltmusiker Ray Lema wird den Abend am Klavier begleiten.
Obwohl der Preis Thiong’o nicht persönlich in der Friedensstadt übergeben werden kann, findet auch die Verleihung statt. Möglicherweise wird ein Vertreter aus dem nahen Umfeld Thiong’os die Auszeichnung an seiner Stelle entgegennehmen.
Weitere Informationen auch unter: www.osnabrueck.de/friedenspreis
Pressekontakt: Claudia Junk | Geschäftsstelle Erich Maria Remarque-Friedenspreis | Universität Osnabrück | Markt 6 | 49074 Osnabrück | Telefon 0541 969-2440 | E-Mail: remarque-friedenspreis@web.de
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