20. Dezember 2019.
Die Stadt Kassel ist mit dem Alten Ortskern Wehlheiden in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen worden. Im ersten des insgesamt zehn Jahre dauernden Förderprogramms unterstützen Bund und Land Projekte in dem Kasseler Stadtteil mit 290.000 Euro. Zusammen mit städtischen Eigenmitteln in Höhe von 110.000 Euro stehen insgesamt somit 400.000 Euro zur Verfügung.
Für die kommenden Jahre wird die Stadt Kassel jeweils neue Förderanträge entsprechend der anstehenden Projekte stellen. Über diese entscheidet das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen dann jedes Jahr neu.
Nachdem im Jahr 2018 vorrangig kleine Kommunen den Zuschlag in Hessen erhalten hatten, nutzte die Stadt die Chance einer erneuten Bewerbung, die erfolgreich war. Danach ist Kassel als einer neben elf weiteren Förderstandorten neu in das Programm aufgenommen worden. Das Programm Aktive Kernbereiche fördert Projekte in Zentren, die das Wohnen, die Funktions- und Angebotsvielfalt, Aufenthaltsqualität, stadtverträgliche Mobilität und das Engagement Privater unterstützen.
Nolda: Arbeit mit Bürgerinnen und Bürgern hat sich ausgezahlt
Stadtbaurat Christof Nolda freut sich sehr, dass die Aufnahme gelungen ist: „Die umfassende Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil hat sich ausgezahlt. Mit der Aufnahme in das Programm ist nun die Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept geschaffen.
Für das Quartier rund um den alten Ortskern von Wehlheiden war im Jahr 2017 ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) unter Beteiligung einer Vielzahl an engagierten und interessierten Bürgerinnen und Bürger erstellt worden. Das ISEK diente als Grundlage für die Bewerbung des alten Ortskerns zur Aufnahme in das städtebauliche Förderprogramm.
Städtebaulicher Wettbewerb als nächster Schritt
Der Fokus wird in der Anlaufphase des Programms auf der städtebaulichen Neuordnung und Aufwertung des Georg-Stock-Platzes liegen. Hier wurde von Seiten der Stadt Kassel im letzten Jahr trotz der Nichtberücksichtigung im Förderprogramm mit verschiedenen Maßnahmen wie Grunderwerb und Abriss bereits begonnen. Als nächster Schritt ist die Vorbereitung und anschließende Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbes geplant.
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