Meldungsdatum: 14.01.2020
Wenn wir erfahren wollen, woher wir kommen, müssen wir lesen: die Grundschriften der europäischen Kultur: Homer und Sophokles, Ovid und Vergil, aber auch Shakespeare und Nietzsche. 18 Texte hat Hanjo Kesting in den vergangenen Monaten bereits vorgestellt.
Weiter geht es am Montag, 20. Januar, 19.30 Uhr im Friedenssaal des historischen Rathauses mit Michel de Montaignes „Essays“. Montaigne (1533-1592) war eine der Gründungsfiguren der neueren europäischen Literatur. Sein Einfluss auf die Zeitgenossen, darunter Shakespeare, und die Literatur der folgenden vier Jahrhunderte war immens. Der Gedanke an den Tod zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk, dabei war er ein weltoffener, dem Leben zugewandter Geist.
Hanjo Kesting kommentiert, Frank Arnold liest.
Am Montag, 17. Februar folgt die nächste Veranstaltung zu Shakespeares „Hamlet“ und am 16. März stellt Kesting „Don Quijote von der Mancha“ von Cervantes vor.
„Erfahren, woher wir kommen. Grundschriften der europäischen Kultur“ ist eine 27-teilige Reihe, die auf drei Jahre angelegt ist. Veranstalter ist das Literaturbüro Westniedersachsen, das dafür großzügig unterstützt wird von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. Im Vorverkauf sind Karten bei der Tourist-Information zum Preis von 10 Euro/ermäßigt 7 Euro erhältlich; Bierstraße 22-23, 49074 Osnabrück, Telefon 0541 323-2202, E-Mail: tourist-information@osnabrueck.de oder an der Abendkasse, sofern dann Karten noch vorrätig sind.
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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