Veranstaltungen zum Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialismus

20. Januar 2020.

Zum 75. Mal jährt sich am Montag, 27. Januar, die Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz, das zum Inbegriff des Holocausts und des Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden geworden ist. Dieser Tag wird seit 1996 als nationaler und seit 2005 als internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen.

Die Stadt Kassel lädt aus diesem Anlass zu einer Kranzniederlegung um 14.30 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus im Murhardpark an der Weinbergstraße ein. „Gemeinsam mit dem Historiker Dr. Gunnar Richter wollen wir zurückblicken auf dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte und erinnern an die verfolgten und ermordeten Menschen aus unserer Stadt“, schreibt Oberbürgermeister Christian Geselle in der Einladung. Dieser Tag möge auch Mahnung sein, Hass, Hetze, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Gewalt entgegenzutreten und zusammenzustehen.

Bereits um 10 Uhr ist die Politikwissenschaftlerin und Autorin Katrin Himmler zu Gast im Hermann-Schafft-Haus in der Wilhelmshöher Allee 19. Die Großnichte von Heinrich Himmler, der in der Nazi-Diktatur die SS anführte und einer der Hauptverantwortlichen des Holocaust war, berichtet über ihre Erfahrungen bei der Erforschung der Familiengeschichte. Zuvor informiert Thomas Ewald von der Volkshochschule Region Kassel über das Leben und die Funktionen Heinrich Himmlers im NS-Staat.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Durch die Veranstaltung, die gegen 12 Uhr beendet sein dürfte, führen Schülerinnen und Schüler der Herderschule.

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