Meldungsdatum: 27.01.2020
Museumsquartier Osnabrück:
Felix-Nussbaum-Haus:
Dauerausstellung zu Leben und Werk Felix Nussbaums
Bis 15.11. Nasan Tur: „Gegenwärtig“. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum
In der zweiten Ausstellung der Reihe „Gegenwärtig“ trifft der Konzeptkünstler Nasan Tur auf das Leben und Werk des Malers Felix Nussbaum. Machtstrukturen, Flucht, Exil und Fragen der Identität sind Themen, die beide Künstler zu ihrem Schaffen antreiben. Nasan Turs kritische Stimme zu Gesellschaft und Politik macht ihn zu einem politischen Künstler.
Die Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus zeigt ältere Arbeiten – die in diesem Kontext eine neue Aktualität bekommen – und für die Ausstellung entwickelte neue Arbeiten als Reaktion und Kommentar auf Nussbaums Werk.
Innere Unruhe und Getriebensein vermittelt das Video „Run“ (2004). Die Kamera folgt einem Mann in Rückenansicht, der pausenlos, in höchst angespannter Eile, ohne erkennbaren Grund, durch enge Räumlichkeiten rennt. Ohne Anfang und Ende ist der Läufer in einer Endlosschleife gefangen – ein Zustand, der an einen Angsttraum erinnert, aus dem zu erwachen nicht möglich ist.
Im Zentrum der Ausstellung steht das Soundobjekt „Deutschland“ (2019): eine von Nasan Tur präparierten Drehorgel. Tur reagiert mit dieser Arbeit auf das von Nussbaum häufig ins Bild gesetzte Motiv der Drehorgel – ein Instrument, das auf die ständige Wiederholung einer vorgegebenen Tonfolge festgelegt ist, unfrei und monoton. Tur verwandelt einen alten Leierkasten in einen zeitgenössischen Kommentar auf unsere aktuelle Gesellschaft, indem er das alte Lochband durch eine neues ersetzt: Die Drehorgel spielt die Melodie der deutschen Nationalhymne, allerdings so sehr verlangsamt, dass sie verzerrt leiert und kaum erkennbar ist. Tur betrachtet als Künstler Begriffe wie „Nation“ oder „national“, die zwar in identitätsstiftenden Kulturprodukten wie der Nationalhymne ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln, doch gleichzeitig einen be- und ausgrenzenden Charakter besitzen.
Die Fotografie „Agony“ (2019), thematisiert die Bedingungen, die Lebewesen in Täter und Opfer, Jäger und Gejagte, Starke und Schwache kategorisieren. Als Nasan Tur während einer friedlichen Demonstration in der Türkei selbst zum Gejagten wurde, wuchs der Wunsch, Widerstand zu leisten. Es entstanden Skulpturen – metaphorische Bilder – in denen er die „Naturgesetze“ umkehrt: Der Fasan stürzt sich auf das Frettchen, das Rehkitz drückt den Fuchs zu Boden und das Schaf springt dem Wolf an die Kehle. Die Unterdrückten werden zu den Unterdrückern. „Was ist richtig, was falsch? Es gibt keine einfachen Erklärungen“ (Nasan Tur). Erst mit der in der Ausstellung präsentierten Fotografie wird das Ungleichgewicht aufgelöst. Eine ausschnitthafte und geänderte Perspektive lässt Fuchs und Lamm geradezu zärtlich einander zugewandt erscheinen.
Während Nasan Turs Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom entstand die Vi-deoarbeit „In My Pants“ (2015). Wie Felix Nussbaum 1932 war Tur 2014 eingeladen, in der Akademie zu arbeiten, die schon zu Nussbaums Zeiten als die „bedeutendste Einrichtung zur Spitzenförderung deutscher Künstlerinnen und Künstler“ (Wikipedia) gilt und dessen Stipendiaten als „Elite deutscher Künstler“ (Homepage Villa Massimo) bezeichnet werden.
Nasan Tur platziert das Selbstbildnis „In My Pants“ in den Raum „Mauern“ der Felix-Nussbaum-Sammlung und stellt damit sein Bild der persönlichen Angst und Unsicherheit Nussbaums Bildern dialogisch zur Seite. Als Ausdruck der Empathie reagiert Tur auf Nussbaums abweisenden und bedrohlichen Mauern, die zu seiner Rom-Zeit, in der die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergriffen, als Bildmotiv besonders augenfällig wurden.
Die 2020 parallel zu der Ausstellung entstehenden „Osnabrücker Exilfenster“ entsprechen Turs Arbeitsweise: „Die eigentliche Entwicklung meiner Arbeit findet draußen statt.“ Draußen, in der Gesellschaft, begegnet er seinen Themen. Draußen, außerhalb der Museumsmauern, sieht er auch das Wirkungsfeld seiner Kunst. Für die konzeptuelle Arbeit wird Tur mit im Osnabrücker Exil lebenden Menschen den Austausch suchen. Die Kontaktaufnahme, die wiederum über Menschen unternommen wird, ist der Beginn eines Prozesses, in dem Beziehungen geknüpft werden. Der Kreis weitet sich, wenn die Gespräche aus dem privaten in den öffentlichen Raum verlagert werden oder am Ende Bilder, die „Exilfenster“, in die Stadt und als Mitnahmeplakat wiederum ihren Weg zurück in private Wohnungen finden. Als Kettenreaktion setzt dieses Kunstprojekt über die Ausstellung und das Museum hinaus Menschen in Bewegung, aktiviert Gedanken und regt zum Handeln Vieler an.
Biographie Nasan Tur
Studium an der HfG Offenbach und an der Städelschule, Frankfurt.
Kulturgeschichtliches Museum:
Bis 08.03. „Deutscher Friedenspreis für Fotografie” und „Felix Schoeller Foto Award”
Johanna Maria Fritz hat den Deutschen Friedenspreis für Fotografie gewonnen, der in diesem Jahr erstmals von der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group ausgelobt wurde. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Fritz setzte sich gegen eine international hochkarätige Konkurrenz aus 42 Ländern mit ihrer Arbeit „Like a Bird“ durch. Die Siegerserie wie auch die Arbeiten der Nominierten werden nun im Museumsquartier Osnabrück präsentiert.
Dass ein neuer Friedens-Kulturpreis aus Osnabrück kommt, ist kein Zufall. Die Initiatoren haben den Deutschen Friedenspreis für Fotografie aus der besonderen Geschichte der Stadt ins Leben gerufen. Als Ort des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 versteht die Stadt Osnabrück ihre Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement. Das gilt auch für die kulturellen Angebote, die die Stadt entwickelt – über regionale Grenzen hinaus.
„Like a bird” heißt die Arbeit der Berliner Fotografin Johanna Maria Fritz, die die Jury überzeugte. Fritz zeigt den Zauber und die Kraft der Zirkustradition in krisenerschütterten Ländern und Regionen. Ihre Fotografien der Clowns aus dem Gaza „reflektieren die Absurdität des Lebens an der Frontlinie zwischen der armen Bevölkerung und der israelischen Armee” (Johanna Maria Fritz). „Zirkusschulen in Afghanistan zeigen den Kindern einen anderen Weg auf.” Als Betrachtende der Fotografien reiht man sich in das Publikum der kaukasischen Seiltänzer ein, besucht den Zirkus im Iran und folgt mit den Werken der Stimme eines kleinen Jungen, der mit den Worten „Like a Bird” sein Zirkusleben umschrieb.
Die Jury begründete ihre Wahl folgendermaßen: „Der Preisträgerin ist es gelungen, eine universelle Lebensfreude darzustellen, die sich auch in Kontexten von Konflikt und Gewalt nicht ersticken lässt. Die Bilderserie beeindruckt durch den Kontrast von menschlicher Kreativität und Vielfalt. Die jeweiligen Krisenkontexte, die auf Konflikte und Gewaltverhältnisse verweisen, dienen auf den Bildern als Hintergrundfolie, während die Künstler*innen aus der Kulisse in den Vordergrund treten und Hoffnung, Schönheit, Freude und Lachen verbreiten. Es ist auch fotografisch eine ganz und gar friedliche Arbeit, die leiser Hoffnung Ausdruck verleiht – und dem politischen Clown eine Stimme. ”
Johanna-Maria Fritz, geboren 1994, wohnt offiziell in Berlin – in Wirklichkeit ist sie aber das ganze Jahr unterwegs. Studiert hat sie Fotografie an der Ostkreuzschule und ist seit Anfang 2019 Mitglied der gleichnamigen Agentur. Ihre Arbeiten wurden international in vielen Magazinen veröffentlicht und weltweit ausgestellt: In Australien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz, aber auch in China und in den USA.
Nominierte des Deutschen Friedenspreises für Fotografie waren darüber hinaus Roberto Guerra Toledo (Frankreich), Sameer Al-Doumy (Frankreich), Toby Binder (Deutschland) und Cletus Nelson Nwadike (Schweden).
Die Gewinnerinnen und Gewinner der weiteren Kategorien, die ein Preisgeld von 2000 Euro erhalten, waren der Deutsche Toby Binder (Porträt), der Deutsche Maximilian Mann (Beste Nachwuchsarbeit), der Russe Alexey Vasilyev (Foto-Journalismus), die Russin Julia Bezhanova (Modefotografie), die Deutsche Sarah Tröster (Freie/konzeptionelle Fotografie) und der Deutsche Daniel Reiter (Landschaft/Natur). Den mit 10.000 Euro dotierten Gold Award Winner erhielt der Deutsche Toby Binder.
22.3. – 7.6. Sammlung im Dialog Teil 3: „Franz Hecker – Gemälde“
Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. und das Museumsquartier erinnern gemeinsam an den 150. Geburtstag des bekannten Osnabrücker Malers Franz Hecker (1870 – 1944). Die Ausstellung präsentiert Gemälde aus der Sammlung des Kulturgeschichtlichen Museums im Oberlichtsaal.
Der auch überregional bekannte Hecker gehört zu den beliebtesten Landschafts- und Porträtmalern der Osnabrücker Region. Er wurde am 15. November 1870 in Bersenbrück geboren und studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Studienaufenthalte und Reisen führten ihn quer durch Europa. Der Ausstellungstitel „Franz Hecker – Gemälde“ erinnert an die gleichnamige erste Hecker-Präsentation in Osnabrück: 1903 stellte der Dürerbund den Maler an gleicher Stelle im Oberlichtsaal des Osnabrücker Museums aus.
Im Gegensatz zu anderen Künstlern und Künstlerinnen seiner Zeit – wie etwa die Osnabrücker Felix Nussbaum oder Friedrich Vordemberge-Gildewart – hatte Hecker während des Nationalsozialismus keine Probleme, seine Kunst zu präsentieren. Seine naturalistische Malweise sowie seine Bildthemen entsprachen dem Geschmack der NS-Machthaber. Es überrascht daher nicht, dass ihm in Osnabrück 1933 und 1940 zwei weitere große Ausstellungen gewidmet wurden. Die Stadt ehrte Hecker 1944 zudem mit der Verleihung der Justus-Möser-Medaille. Am 21. November 1944 kam der Maler bei einem Luftangriff ums Leben.
Lotter Str. 2, 49078 Osnabrück, Telefon 0541 323-2207
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 - 18 Uhr (jeden ersten Donnerstag im Monat 11 - 20 Uhr), Samstag/Sonntag 10 - 18 Uhr
Kunsthalle Osnabrück:
Bis 05.04. Ayumi Paul: SYMPATHETIC RESONANCE
Die Arbeiten und Projekte von Ayumi Paul basieren auf Performance und Installation, die über das Hören die Möglichkeiten poetischer Interkommunikation erfahrbar werden lassen. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung “SYMPATHETIC RESONANCE” werden bereits bestehende Werke und Produktionen, die für die Kunsthalle Osnabrück neu entstehen, als Gesamtinstallation präsentiert.
Für “The Singing Project” lädt die Künstlerin seit März 2019 zweimal im Monat Frauen zum gemeinsamen Singen in die Kunsthalle Osnabrück ein. Dieses wird während der Ausstellungslaufzeit von der Künstlerin weitergeführt. Durch den kontinuierlichen und gemeinschaftlichen Prozess entwickelt sich eine fluide Klangskulptur, die sich räumlich und zeitlich unbegrenzt entfalten kann. Gleichzeitig bildet das Projekt die Grundlage für eine Spielstruktur, die die Kunsthalle in einen immer singenden Ort verwandeln wird. Im Kirchenraum der Kunsthalle wird durchgängig mindestens eine Frauenstimme live zu hören sein. Es ist eine Einladung an alle Besucher*innen sich anzuschließen, singend oder hörend.
Die Raumkomposition “Für Frieda” ist ihrer Großmutter gewidmet. Diese hat die Künstlerin noch nie Geige spielen gehört, bis sie ihr eines Tages alleine die Bachsonate vorspielt, die sie schon seit 25 Jahren übt. Die Aufnahme wird im Neubau zu hören sein, wo ein Boden eingezogen wird, der Holz aus vorangegangenen Ausstellungen benutzt. Im Atrium und im Atriumsgang werden weitere Klang- und Videoarbeiten gezeigt werden, die sich ebenfalls mit Synchronisationsprozessen und der Möglichkeit durch unterschiedliche Realitäten und Materiezustände hindurch in Kommunikation zu gehen, auseinandersetzen. Eine für die Ausstellung angefertigte und im Kirchenraum aufgenommene Edition wird als Teil eines lebensumspannenden Projekts der Künstlerin exklusiv in einer Auflage von 50 Stück während der Ausstellungslaufzeit erhältlich sein.
Ayumi Paul (*1980 in Gießen), Komponistin, Violinistin und bildende Künstlerin, lebt in Berlin. Sie studierte klassische Violine an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und an der Indiana University (US) und spielte weltweit in den renommiertesten Konzerthäusern, bevor sie sich ausschließlich eigenständigen, künstlerischen Werken widmete, die in wichtigen Museen und Galerien präsentiert werden, zuletzt bei Esther Schipper (2017), National Gallery Singapore (2018) und Galerie Thaddaeus Ropac Paris (2018).
Kuratiert wird die Ausstellung von Julia Draganović und Christel Schulte.
Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Telefon 0541 323-2190
Öffnungszeiten: Dienstag 13 - 18 Uhr, Mittwoch 11 - 18 Uhr, Donnerstag 11 - 20 Uhr, Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag/Sonntag 10 - 18 Uhr
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum:
Bis 01.03. „Nichts war vergeblich“. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Die Ausstellung des Studienkreises deutscher Widerstand 1933-1945 würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch' vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt. Eine Vertiefungsstation widmet sich darüber hinaus dem Thema „Kommunikation im Widerstand“ und stellt u.a. dar, wie Flugblätter und illegale Schriften im Widerstand produziert und verbreitet wurden. In zwei Vitrinen werden exemplarisch Gegenstände und Handarbeiten gezeigt, die in den Konzentrationslagern Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück von widerständigen Frauen während ihrer Inhaftierung gefertigt wurden.
05.03. - 31. 05. WoW – Wirksam ohne Waffen
Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um „humanitär“ zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es? Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung WoW – Wirksam ohne Waffen auseinander und zeigt weltweite Beispiele „Gewaltfreier Interventionen“. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen „Dritten Partei“, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen. Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee („Shanti Sena“), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivist*innen. Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: zum Einen wird die „Gewaltfreie Intervention“ in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätzen „Ziviler Konfliktbearbeitung“.
Markt 6, 49074 Osnabrück, Telefon 0541 323-2109
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 – 13 Uhr u. 15 – 17 Uhr, Samstag/Sonntag 11 – 17 Uhr
Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt - :
01.03. – 23.08. Mission 2030 – Globale Ziele erleben
17 Ziele, die die Welt verändern. Keine Armut, kein Hunger, saubere Energie sind nur drei der insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen (UN), die weltweit vorangetrieben und bis 2030 realisiert werden sollen. Das klingt nach einer wirklich großen Aufgabe. Einer Aufgabe, die von Politik und Wirtschaft auf der ganzen Welt gelöst werden muss. Doch betrifft das auch uns in Deutschland, in Osnabrück?
Die Kinderrechtsorganisation Plan International hat die Wanderausstellung „Mission 2030“ entwickelt, die Besucherinnen und Besucher mit den SDGs vertraut machen und sie motivieren will, selbst aktiv zu werden. Eingängige Mitmachstationen bieten eine virtuelle Reise nach Asien, Lateinamerika, Afrika sowie in zwei deutsche Großstädte. Wie schafft man es, sich als Mädchen in Kairo eine Stimme zu verschaffen? Welche Hürden müssen Jugendliche in Kambodscha auf dem Weg zu einer Ausbildung überwinden? Dazu schlüpft das Publikum in die Rolle von UN-Delegierten und ermittelt, welche Probleme einer nachhaltigen Entwicklung derzeit noch entgegenstehen und wie diese bewältigt werden können.
Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Telefon 0541 323-7000
Öffnungszeiten: Dienstag 9 - 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag 9 - 18 Uhr, Samstag 14 - 18 Uhr, Sonntag 10 - 18 Uhr
Pressekontakt: Heiko Mitlewski | Fachbereich Kultur | Tel. 0541 323-3217 | E-Mail: mitlewski@osnabrueck.de
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