Meldungsdatum: 28.01.2020
Wo neue Straßen gebaut werden, müssen Bäume weichen. In den vergangenen Jahren ist das Gelände gärtnerisch nicht mehr so gepflegt worden, wie zu der Zeit, als die Briten es nutzten. Birken haben sich selbst ausgesät, Sträucher und Büsche wurden nicht gestutzt und wuchern wild. Allerdings stehen auch viele größere Bäume dort, wo in einigen Jahren Straßen und Wege durch den Park führen. Hinzu kommt: Auch für den Abriss der Gebäude wird ausreichend Platz benötigt.
„Wir achten sehr darauf, dass alle geschützten Bäume erhalten bleiben“, erläutert Finanzvorstand Thomas Fillep, Geschäftsführer der Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (OBG). Darüber hinaus wird der Bau bodenkundlich und ökologisch begleitet. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass auch alle artenschutzrechtlichen Belange berücksichtigt werden.“ Eine Hilfe für die Vogelwelt sind zum Beispiel die Nistkästen, die bereits aufgehängt worden sind. Als Nächstes werden noch Fledermaushöhlen angeschafft. Zudem gibt es einen Ausgleich für die gefällten Bäume auf anderen Flächen im Stadtgebiet, aber auch außerhalb.
Ab März schützt das Bundesnaturschutzgesetz nistende Vögel. Daher sollen die Arbeiten bis dahin abgeschlossen sein.
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