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Magdeburg, 29. Januar 2020
Rüttelstopfsäulen für den neuen Brückenzug
Arbeiten auf dem Werder und am Heumarkt

Für die Großbaumaßnahme „Ersatzneubau Strombrückenzug“ werden ab Anfang Februar mit zwei Baugeräten sogenannte Rüttelstopfsäulen auf dem Kleinen Werder und im Winterhafen sowie später im Bereich Heumarkt in den Boden gebracht. Die Arbeiten verbessern den Baugrund der künftigen Verkehrsflächen in direkter Nähe zu den neuen Brückenbauwerken, gehen aber mit Lärm- und Vibrationsentwicklungen einher. Diese sollen jedoch im zulässigen Umfang und Zeitraum für Baustellen im innerstädtischen Bereich bleiben.

 

Vorrangiges Ziel der Baugrundverbesserung ist die Homogenisierung des Untergrunds und die Verfüllung gegebenenfalls vorhandener Hohlräume, zum Beispiel innerhalb von Auffüllungen aus Kriegsschutt. Durch die Festigung des Baugrundes wird das spätere Setzungsrisiko verringert.

 

Die Arbeiten westlich der geplanten Brücke über die Zollelbe auf dem Kleinen Werder sowie zwischen den Brückenbauwerken am Winterhafen werden etwa vier Monate in Anspruch nehmen. Die Baugrundverbesserung auf dem Heumarkt – östlich der geplanten Brücke über die Alte Elbe im Bereich des Gleisdreiecks – wird im Sommer 2020 beginnen.

 

Hintergrund

Bei dem Verfahren der Rüttelstopfverdichtung (Tiefenverdichtung) im Trockenverfahren werden sogenannte Schleusenrüttler durch Vibration bis sechs Meter tief in den Boden getrieben und der verdrängte Boden durch tragfähigen und lagenweise verstopften Kies ersetzt. Die Rüttelstopfsäulen werden je nach späterer Nutzung der jeweiligen Fläche in einem Raster von 1,75 bis 2,75 Meter im Boden eingebaut. Insgesamt sollen auf einer Fläche von etwa 17.000 Quadratmetern rund 6.000 Rüttelstopfsäulen in den Boden gebracht werden.



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