04. Februar 2020.
In der Veranstaltungsreihe „Was wäre, wenn…?“ erzählt Herwig Lucas am Montag, 17. Februar, 19 Uhr, im Konzertsaal der Musikakademie am Karlsplatz „Beethovens Ende - eine wahre Kriminalgeschichte“. Herwig Lucas, der bekannte Kasseler Schauspieler, wird dem Mythos Beethoven in Wort und Bild nachgehen. Für musikalischen Genuss sorgen Studierende der Musikakademie „Louis Spohr“.
Am 26. März 1827 stirbt Ludwig van Beethoven in Wien. Einen Tag später schneidet der fünfzehnjährige Ferdinand Hiller, später ein bekannter Komponist und Dirigent, eine Locke vom Haupt Beethovens. Damit beginnt eine höchst mysteriöse Geschichte um eine Beethoven-Reliquie…
…um Antisemitismus, Judenverfolgung und dänischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Unterdrückung, um moderne Medizin und Beethovens Krankheiten.
Einer der Höhepunkte der Geschichte: Am 6. Oktober 1943 erhält ein dänischer Arzt die Locke, die bis dahin vermutlich im Besitz der Familie Hiller verblieben war, von einem Unbekannten als Geschenk. Der Arzt hatte in Gilleleje während einer dramatischen Rettungsaktion mitgeholfen, Juden die Flucht nach Schweden zu ermöglichen. Wie kam die Locke in ihrem Schmuckkästchen nach Dänemark? Wer übergab sie dem Arzt? Sind die Haare wirklich von Beethoven? Kann mit ihrer Hilfe Beethovens Krankengeschichte aufgeklärt werden?
Am 1. Dezember 1994 wird die Locke bei Sotheby's in London von zwei amerikanischen Beethoven-Verehrern ersteigert. Ein Teil der Haare wird mit Mitteln der modernsten Medizin untersucht. Nun kann das Schicksal der Locke erzählt, können viele Fragen um Beethoven beantwortet werden.
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, ALG-II-Empfänger oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.
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